Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen - Aktuell

Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen - Aktuell
"Alles Gute, was geschieht, wirkt nicht einzeln.
Seiner Natur nach setzt es sogleich das Nächste in Bewegung."
J.W.Goethe

Seminar "Qualitätsmanagement nach DIN EN 15224" am 6. Juni 2012 und 26. September 2012

Dieses wichtige Seminar gibt Ihnen eine umfassende und praktische Hilfestellung bei Aufbau oder auch Umstellung Ihres QM-Systems.

Inhaltlich geht es um die Grundlagen, den Vergleich der Normenstandards EN 15224, ISO 9001 und KTQ, deren Anforderungen und Interpretationen sowie die Inhalte eines Qualitätsmanagementsystems (u.a. Prozessorientierung, Dokumentenmanagement, Kennzahlen und Risikomanagement, Interne Audits und Managementbewertung. KVP).
Das Seminar veranstalten wir für Sie in unseren wunderschönen Seminarräumen am 6. Juni 2012 und 26. September 2012 von 9.00 h - 17.00 h in Herne. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Reservieren Sie sich telefonisch einen Seminarplatz unter 02323-3845203 oder schreiben Sie uns eine email an kontakt@qm-boerchers.de.

Qualitätsmanagement nach DIN EN 15224 für Einrichtungen des Gesundheitswesens

Auslöser für die neue ISO-Norm war die schon 1985 von Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhobene Forderung nach international abgestimmten Qualitätsmanagementsystemen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Ziel dabei war, in allen Ländern der europäischen Gemeinschaft den Zugang zu Dienstleistungen vergleichbarer Qualität zu eröffnen und den Austausch über die Grenzen hinweg zu ermöglichen. So hat das Europäische Komitee für Normung (CEN) schon im vierten Quartal 2011 den Schlussentwurf der Norm EN 15224 „Health care services – Quality managementsystems – Requirments based on EN ISO 9001:2008" vorgestellt.

Die neue ISO-Norm formuliert die bereichsspezifischen Anforderungen an die Qualitätsdarlegung in Organisationen der Gesundheitsversorgung. Sie versteht sich als eigenständige Grundlage für entsprechende Zertifizierungen. Die aus DIN EN ISO 9001 abgeleiteten Anforderungen wurden auf den spezifischen Kontext der Gesundheitsversorgung angepasst, interpretiert und durch weitere Ausführungen ergänzt.

So wird künftig die DIN EN 15224 den "Stand von Wissenschaft und Technik" für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen bilden.

Damit Qualitätsmanagement gelebt wird: Zweites QMB-Camp am 12. Mai 2012 in Herne

Am Samstag, den 12.05.2012 veranstaltet die QM-System-Beratung im Gesundheitswesen in Kooperation mit dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. zum zweiten Mal ein ganztägiges QMB-Camp zum Erfahrungsaustausch für interessierte Mitarbeiter aller medizinischen Fachberufe.

In Herne - im Herzen des Ruhrgebietes - treffen sich zum zweiten Mal MitarbeiterInnen aus allen medizinischen Fachberufen, um voneinander zu lernen und Erfahrungen auszutauschen und um weitere Anreize für Optimierungen zu bekommen. Das erste QMB-Camp im Dezember 2011 war ein großer Erfolg. "Wir sind Gleichgesinnte und haben das Ziel, die Arzt, Zahnarzt- oder Tierarztpraxis zu einem qualitativ hochwertigen und sicheren Betrieb zu machen, in dem sich Mitarbeiter und Patienten wohl fühlen. Dieses Gemeinschaftsgefühl hat uns gut getan, denn nicht selten fühlt man sich als QMB auf verlorenen Posten. Wir freuen uns auf die Fortsetzung", so eine Camp-Teilnehmerin.

Auch das 2. QMB-Camp wird von Frau Dr. Börchers, Inhaberin der Unternehmensberatung  QM-System-Beratung im Gesundheitswesen und ihrem Team sowie dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. durchgeführt.

Das QMB-Camp beinhaltet einen moderierten Erfahrungsaustausch zwischen den Qualitätsmanagement-Beauftragten, Tipps und Tricks zur Umsetzung der Schwerpunkte, Praktische Übungen in Form eines Workshops und vieles mehr. Schwerpunktmäßig werden an diesem Tag von 9.00-16.00 Uhr gefragte Themen des Qualitätsmanagements wie das Dokumentenmanagement in der Praxis und die Erstellung von Management-Berichten thematisiert. Die Themen des QMB-Camps wurden nach einer gezielten Umfrage von QM-Beauftragten sorgfältig zusammengestellt und sind praxisorientiert.

Programm und Anmeldung zum Download
Weitere Informationen zum Thema finden Sie beim Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Endoprothesenregister EPRD in Deutschland: 150 Krankenhäuser zeigen großes Interesse am neuen bundesweiten Register


Kunstgelenke sind auf dem Weg zur Massenware. Der Anstieg der Prothesenzahlen und die bisherigen Rückrufaktionen haben dazu geführt, dass sich deutsche Orthopäden und Unfallchirurgen verstärkt Gedanken darüber machen, wie noch besser die notwendigen Qualitätsstandards umgesetzt werden können.

Das EPRD ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), des Verbandes der Ersatzkassen (vdek), des AOK-Bundesverbandes, des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed) und des BQS-Instituts. Der endgültige Startschuss für das neue bundesweite Register soll Mitte 2012 fallen.

Der Aufwand lohnt sich für die Krankenhäuser. EPRD-Kliniken erhalten exklusiv einmal im Jahr einen klinikspezifischen Bericht vom Endoprothesenregister. Er gibt so auch Informationen darüber, welche Art von Prothese bei welchen Patienten bevorzugt eingebaut wird, wie sich die Zahl der Wechseloperationen entwickelt hat und warum es zu Wechseloperationen gekommen ist.

„Schon jetzt haben rund 150 Kliniken Informationen angefordert oder signalisiert, dass sie sich am EPRD beteiligen wollen“, sagt Dr. Christof Veit, Leiter des BQS-Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS-Institut) in Hamburg.

Weitere Informationen unter www.erpd.de

Hier erfahren Sie mehr über die Zertifizierung Ihres EndoProthetikZentrums (EPZ)

Bessere Arzneimittelsicherheit für Patienten durch Novelle der Apothekenbetriebsordnung seit 1. Februar 2012

Am 1. Februar 2012 hat das Bundeskabinett die Novelle der Apothekenbetriebsordnung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (Ministerverordnung) zur Kenntnis genommen. Der Verordnungsentwurf zielt vor allem auf eine bessere Arzneimittelsicherheit.
Der Verordnungsentwurf bedarf der Zustimmung des Bundesrates.

So gibt es Regelungen zur Sicherstellung der Qualität der Arzneimittelherstellung in Apotheken, zur Vertraulichkeit der Beratung und zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

Hier finden Sie die Pressemitteilung und den Verordnungsentwurf zum Download:
www.bmg.bund.de - Apothekenbetriebsordnung im Kabinett

Nationaler Krebsplan: Umsetzung der Empfehlungen gestartet

Am 8. Februar 2012 haben sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und die zuständigen Spitzenorganisationen getroffen, um das weitere Vorgehen zur gesundheitspolitischen Umsetzung der bislang im Nationalen Krebsplan erarbeiteten Empfehlungen abzustimmen.

In einer Gemeinsamen Erklärung haben sich die Beteiligten darauf verständigt, die in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich fallenden Empfehlungen eigenverantwortlich umzusetzen.

Die Gemeinsame Erklärung finden Sie hier:
www.bmg.bund.de - Gemeinsame Erklaärung Nationaler Krebsplan als PDF-Download

Umfangreiche Informationen zum Nationalen Krebsplan finden Sie hier:
www.bundesgesundheitsministerium.de/nationaler-krebsplan

Aktuelle Zahlen zu Krebserkrankungen im Jahr 2010 hat das Statistische Bundesamt veröffentlicht:
www.destatis.de

Forschung fördern - Qualität sichern: 30. Deutscher Krebskongress 22.-25. Februar 2012 in Berlin

Der Deutsche Krebskongress ist der einzige interdisziplinäre Kongress seiner Art in Deutschland und der zweitgrößte Kongress dieser Art weltweit.

Der Nationale Krebsplan ist auch einer der Themenschwerpunkte. Die zukünftigen DKG-Zentren zur onkologischen Versorgung bieten eine ideale Grundlage, beide Forderungen zu erfüllen: Dabei bedeutet Krebstherapie nicht nur die aktive Therapie der Erkrankung sondern auch das Kümmern um die "Zeit danach". Daher ist ein Schwerpunkt des kommenden Krebskongresses die umfassende Betreuung der Langzeitüberlebenden einer Krebserkrankung mit allen psychologischen aber auch volkswirtschaftlichen Folgen. Ein weiteres Schwerpunktthema wird die Behandlung der Krebserkrankungen des alten Menschen sein, denn hier stehen wir in den nächsten Jahren vor wachsenden Herausforderungen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.dkk2012.de

Patientenrechte werden konkret: Behandlungsfehler möglichst frühzeitig vorzubeugen, hat höchste Priorität

Das Bundesministerium der Justiz und das Bundesministerium für Gesundheit haben gemeinsam einen Referentenentwurf für ein Patientenrechtegesetz vorbereitet und am 16. Januar 2012 die Regelungsbereiche vorgestellt.

So wird es für Haftungsfälle mehr Transparenz geben.

Ein sachgerechtes Qualitätsmanagement im stationären Bereich umfasst zukünftig verpflichtend auch ein Beschwerdemanagement für die Belange insbesondere von Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen, das entsprechend patientenorientiert auszugestalten ist.

Im Gesetzentwurf ist u.a. auch die Förderung einer Fehlervermeidungskultur in der medizinischen Versorgung vorgesehen: Behandlungsfehlern möglichst frühzeitig vorzubeugen, hat höchste Priorität. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll so Mindeststandards für Risikomanagement und Fehlervermeidungssysteme festlegen.

Lesen Sie mehr zu Risikomangement im Gesundheitswesen

KTQ ändert die Bewertung von Kernkriterien im Bereich Krankenhaus ab 1. Juli 2012

"Für Verträge, die ab dem 1. Juli 2012 zwischen den Krankenhäusern und Zertifizierungsstellen geschlossen werden, entfällt diese Gewichtung der Kernkriterien; die maximale Punktzahl für alle Kriterien, auch für Kernkriterien, beträgt dann einheitlich 18 Punkte. Die zehn unten genannten Kernkriterien erhalten ein besonderes Gewicht dadurch, dass pro Kernkriterium mindestens 55 Prozent, also mindestens 10 Punkte, erreicht werden müssen", so die KTQ GmbH. Folgende Kriterien sind als neue Kernkriterien definiert: Arbeitsschutz, Brandschutz, Medizinisches Notfallmanagement, Hygienemanagement, Hygienerelevante Daten, Infektionsmanagement, Arzneimittel, Blutkomponenten und Plasmaderivate, Medizinprodukte und der Aufbau und Entwicklung eines Risikomanagements. Die Anforderung, dass innerhalb jeder Kategorie mindestens 55 Prozent der maximal möglichen Gesamtpunktzahl erreicht werden muss, bleibt weiterhin bestehen.

Diese KTQ-Änderungen haben auch dazu geführt, dass in Deutschland seit Beginn des Jahres 2012 eine lebhafte Diskussion darüber entstanden ist, welches Zertifizierungs-verfahren in Krankenhäusern besser ist: KTQ oder ein Qualitätsmanagement für Krankenhäuser nach DIN ISO 9001:2008. So sorgte der Artikel „Auslaufmodell KTQ“, in der kma-Ausgabe 1/2012, in der vergangenen Woche für erhebliche Irritationen.
Die KTQ GmbH hat am 1. Februar 2012 reagiert, lesen Sie hier weiter: www.ktq.de

Haben Sie Fragen zur geänderten Bewertung oder planen Sie einen Systemwechsel von KTQ zur ISO? Dann rufen Sie uns unter 02323-3845203 an oder schreiben uns eine eMail. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Muße ist bisweilen heilsamer als Arbeit

Mit diesem Zitat von Friedrich von Humboldt möchte ich das bevorstehende Weihnachtsfest und das Ende des Jahres nutzen, Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen in unser Beratungsunternehmen zu danken und hoffe weiterhin auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ihnen und Ihren Mitarbeitern und Angehörigen wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit mit vielen Mußestunden, ein friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2012 Gesundheit sowie persönlichen und geschäftlichen Erfolg.

Ihre
Dr. Kirstin Börchers und Team

2. Treffen der Brandenburgischen Darmkrebszentren am 30. März 2012 in Berlin-Brandenburg

Auf Initiative des Tumorzentrums Land Brandenburg beauftragte die Qualitätskonferenz Onkologie des Landes (QKO) die AG Kolorektale Karzinome, ein weiteres Treffen der Brandenburgischen Darmkrebszentren zu organisieren. Es geht um die Verbesserung der Kommunikation und Angleichung der Qualitätskriterien bei der Versorgung von Patienten mit Darmkrebs im Land Brandenburg.

Frau Dr. Börchers wird im Rahmen des Treffens einen Vortrag zum Thema "Qualitätsvorsprung durch Kooperation in und von Darmzentren: Aktueller Stand und Perspektiven" halten.
Weitere Informationen unter Qualitätsmanagement für Organzentren
Zum Download Programm 2. Treffen DZ als PDF

Zertifizierte Endoprothetikzentren (EPZ) können die Versorgungsqualität verbessern

Kunstgelenke sind auf dem Weg zur Massenware. Der Anstieg der Prothesenzahlen und die bisherigen Rückrufaktionen haben dazu geführt, dass sich deutsche Orthopäden und Unfallchirurgen verstärkt Gedanken darüber machen, wie noch besser die notwendigen Qualitätsstandards umgesetzt werden können.

Um Fehlschläge zu verhindern, sollen die Prothesen noch besser in einem Register überwacht und auch die Orthopäden und Unfallchirurgen, die Eingriffe in der orthopädischen Endoprothetik durchführen, sollen zukünftig ihre Struktur-Prozess-und Ergebnisqualität ganz konkret nachweisen.

"Wir müssen durch Qualitätsvorgaben dafür sorgen, dass das Ergebnis stimmt. Vorstellbar sind Endoprothesenzentren, sowie es Darm-oder Brustzentren gibt. Hier würden die Vorgaben durch die Leistungserbringung klar definiert, sowohl in Bezug auf die handelnden Personen als auch in Bezug auf die Strukturen", so konstatierte der Erste Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. med. Daniel Frank, am 27.05.11 im Deutschen Ärzteblatt.

So startete im Januar 2011 die Pilotphase von "EndoCert". Das ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaften für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie beziehungsweise Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik. B

Bei diesem Projekt wurden im ersten Halbjahr 2011 an 10 bis 15 Kliniken deutschlandweit mehrere Zertifizierungskriterien evaluiert. Diese Kriterien werden ab 2012 die Grundlage für die Zertifizierung von Endoprothetikzentren (EPZ) sein.

Lesen Sie mehr zum Thema Qualitätsmanagement für Endoprothetikzentren (EPZ).

5. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit 24.-25. November 2011 in Berlin

Schwerpunkte des Kongresses sind Infektionsschutz und Hygiene, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Qualitätsdaten und Qualitätsmessung, Konkrete Schritte für Qualitätssteigerungen und Verbesserung der Versorgung und der Patientensicherheit. Die aktuellen gesetzlichen Veränderungen im Bereich Infektionsschutz sowie Verbesserung der Versorgung und Patientensicherheit werden mit hochrangigen Vertretern der Bundesministerien und Mitgliedern des Bundestages diskutiert.

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden erstmals die Themen "Versorgungsforschung und Qualität" sowie "Gesundheitsforschungszentren und Therapieverbesserungen" erörtert. Das Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA) ist neuer Kooperationspartner des Kongresses und wird ausgewählte Ergebnisse seiner Arbeit vorstellen.
Weitere Inforrnationen und Anmeldung hier: www.qualitaetskongress-gesundheit.de

Der Fall des Monats

Es geht um Reste des Gummistopfens in der Perfusorspritze. Beim Aufziehen eines Medikaments fanden sich Stanzreste des Gummistopfens aus der Medikamentenflasche in der Perfusorspritze.

Der Fall wurde mit einer ausführlichen Analyse begleitet, lesen Sie hier: Der Fall des Monats Oktober 2011
Lesen Sie mehr zum Thema Risikomanagement im Gesundheitswesen.

1. QMB-Camp mit dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. am 3. Dezember 2011 in den Seminarräumen der QM-System-Beratung im Gesundheitswesen in Herne

Schwerpunkte:
Fehler-und Risikomanagement sowie interne Kommunikation


Als Qualitätsmanagement-Beauftragte(r) haben Sie eine zentrale Rolle und fungieren als Ansprechpartner in allen Belangen des Qualitätsmanagements! Sie sind nicht nur der/die interne Ansprechpartner(in) für Kolleginnen/Kollegen und die oberste Leitung, sondern ebenfalls für externe Kunden und Patienten. Das Aufgabenspektrum für Sie als QMB ist umfassend.

Kurz gesagt sind Sie für die Einführung, die Umsetzung, die Weiterentwicklung und stetige Überwachung des Qualitätsmanagement-Systems und den damit einhergehenden erforderlichen Prozessen verantwortlich! Inhalte des QMB-Camps:
  • Erfahrungsaustausch von Qualitätsmanagementbeauftragen medizinischer Fachberufe
  • Tipps und Tricks zur Umsetzung der o. a. Schwerpunkte
  • Praktische Übungen in Form von Workshops
  • "Kreuz und Quer": Wir fragen, Sie antworten - Sie Fragen, wir antworten - Sie Fragen, Sie antworten.
Hier zum Programm und Anmeldung

Link zum Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Fall des Monats im Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland

Es geht um die Verwechselung eines Medikaments in einer internistischen Klinik infolge einer unleserlichen Anordnung: Es wurde Cotrim forte statt Calzium forte gelesen.

Lesen Sie den Bericht zu diesem Fall:
KH Chris - Fall des Monats September 2011

Der Fall wurde mit einer ausführlichen Analyse begleitet, die am 9.9.11 im Deutschen Ärzteblatt erschienen ist.

Lesen Sie mehr zum Thema Risikomanagement im Gesundheitswesen.


Wir sind umgezogen!

Ab sofort sind wir unter neuer Anschrift zu erreichen! Unsere Unternehmensberatung für das Gesundheitswesen hat wunderschöne neue Büro-und Seminarräumlichkeiten in der Bochumer Straße 42 in Herne bezogen - direkt an der CampusLinie.

Hierher haben wir jetzt unser gesamtes operatives Geschäft verlegt und dies mit unseren Mandanten auch im Rahmen einer Eröffnungsfeier und eines sehr erfolgreichen Symposiums zum Thema "Schadensmanagement im Gesundheits-wesen effektiv gestalten" mit ausgewiesenen Experten am 17. Juni 2011 gebührend gefeiert. Sie erreichen uns weiter telefonisch wie gewohnt unter der Telefonnummer 02323 - 38 452 03. Unser Projektbüro mit Office hat ab sofort die Telefonnummer 02323 - 38 791 91.

Unsere neue offizielle Anschrift:

QM-System-Beratung im Gesundheitswesen
Bochumer Straße 42
44623 Herne

Das Wichtigste aber bleibt gleich: Wir beraten Sie in allen Bereichen des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen und Risikomanagements weiter nachhaltig und sehr erfolgreich.


Besuchen Sie uns an unserem Ausstellerstand des 25. Bundeskongresses des Verbandes medizinischer Fachberufe e. V. vom 09.-11. September 2011 im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund.

Informieren Sie sich über unser aktuelles Seminarangebot

Weinrote Seminarreihe sichern sie sich einen Seminargutschein und diskutieren mit uns über aktuelle Themen des praxisbezogenen Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen wie z. B. der Einsatz von Qualitätsindikatoren Risikomanagement, sowie der Ablauf der GBA-Frist für Ärzte und Zahnärzte.

Das anspruchsvolle Programm des Bundeskongresses wendet sich an Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte sowie erstmals an Zahntechniker/innen. Am Freitag stehen Auszubildenden im Mittelpunkt. Am Samstag und Sonntag folgen Seminare, Vorträge, Workshops und interdisziplinäre Fallkonferenzen zu aktuellen Themen aus dem Berufsalltag in Arzt-, Zahnarzt- und Tierarztpraxen sowie in der Zahntechnik.

Der Standort des Kongresses spricht für sich. Es werden ca. 1.000 Teilnehmer/innen erwartet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen


Besuchen Sie uns an unserem Ausstellerstand des Klinikkongresses Ruhr vom 26.-27. September 2011 im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund.

Informieren Sie sich und diskutieren mit uns über klinische Prozesse und ihre Reorganisation, Patientensicherheit und Risikomanagement, die Zertifizierung von Zentren - insbesondere die anstehende Zertifizierung von Endoprothetik-Zentren - und ein Qualitätsmanagement ohne Stress und Routine.

Der bedeutendste Klinikmarkt und die dichteste Krankenhauslandschaft der Republik befinden sich an der Ruhr. Der Strukturwandel der letzten Jahre ist die Stärke der Ruhr-Region.

Was wurde bisher erreicht? Wie geht es weiter? Im Mittelpunkt des Kongresses stehen die Entwicklungen in der Region und die Vernetzung in der Region. Zusammen mit Expertinnen und Experten wird auf dem Klinikkongress Ruhr das „Six-Pack für vitale Kliniken“ diskutiert – 6 Schwerpunkte in 18 Foren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen unter

Praxis-QM - Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen kommt auf den Prüfstand

Ab Ende Juni 2011 wird der Gemeinsame Bundesausschuss den Stand des Qualitätsmanagements in Praxen prüfen und über mögliche Sanktionen für säumige Ärzte entscheiden.

Beugen Sie möglichen negativen Folgen vor. Falls Sie bisher noch kein Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis eingeführt haben, dann unterstützen wir Sie mit unserer bewährten Gruppenberatung.


Ihre Vorteile durch unsere QM-Gruppenberatung sind:
  • Begleitung beim gesamten Aufbau Ihres Qualitätsmanagements und bei der Erstellung der notwendigen Dokumente durch erfahrene Berater
  • Durch Erlangung des notwendigen Wissens in der Gruppenberatung individueller Aufbau Ihres QM-Systems
  • Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch in der Gruppe und Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verwendung von bewährten DV-Tools und Vorlagen
  • Durch Prüfung der erstellten Dokumente vor jeder Gruppenberatung Sicherstellung einer effizienten Beratung
  • Kostenfreie Hotline

Jetzt Termine downloaden und anmelden.

Weitere Informationen unter:
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis


Besuchen Sie uns am 20. Juli 2011 auf dem 5. Qualitätstag der KGNW in Düsseldorf

Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen veranstaltet am 20.07.11 den 5. Krankenhaus-Qualitätstag NRW in Düsseldorf. Vor allem dient die Veranstaltung dem Erfahrungsaustausch zwischen den Qualitätsmanagern der Kliniken in NRW

Schwerpunkte des Qualitätstages sind insbesondere die Themen Qualitätstransparenz, Führen mit Kennzahlen, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement. Am Nachmittag werden Werkstätten zum Prozess-, Risiko-, und Projektmanagement angeboten. Näheres entnehmen Sie bitte dem Programm.

Weitere Informationen unter


Druckfrisch 19.05.11: Neuer Erhebungsbogen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. für Onkologische Zentren in Deutschland

Auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen mit zertifizierten Onkologischen Zentren hat die Zertifizierungskommission den Erhebungsbogen zur Zertifizierung von Onkologischen Zentren aktualisiert.
Für alle, die nach dem 01.08.11 ihr Zertifizierungsaudit planen, sind die Kriterien des Erhebungsbogens verbindlich.

Weitere Informationen unter Qualitätsmanagement für Onkologische Zentren
Zum Download Erhebungsbogen für Onkologische Zentren

Bewerben Sie sich bis zum 1. Juli 2011 um den Golden Helix Award 2011

Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD) hat erneut den Golden Helix Award 2011 ausgeschrieben. Es werden Projekte oder Projektteams ausgezeichnet, die der Erhöhung des Qualitätsniveaus in der Gesundheitsversorgung bei gleichzeitiger angemessener Kosteneffektivität dienen.

Lesen Sie mehr zum Golden Helix Award 2011.

Risikomanagement im Gesundheitswesen - eine ökonomische Nutzen-Analyse unter Einbezug der Haftpflichtversicherungsprämien

Dorothee Lümmer, Mitarbeiterin der QM-System-Beratung im Gesundheitswesen, wird auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung (GQMG) am 15. April in Hannover im Ärztehaus zu diesem Thema einen Vortrag halten.

Lesen Sie mehr zum Thema Risikomanagement im Gesundheitswesen.

Patientensicherheit - Lösungen für die Praxis

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit veranstaltet in den Räumen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 13. Mai 2011 in Berlin von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr ihre Jahrestagung zum Thema "Patientensicherheit - Lösungen für die Praxis"

Lesen Sie mehr zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement im Gesundheitswesen.

Neue S3-Leitlinie "Chirurgie der Adipositas" motiviert immer mehr Krankenhäuser zur Gründung von Adipositas-Zentren

Adipositas-Zentren Verfügen über ein strukturiertes Qualitätsmanagement und ermöglichen so die optimale Nachbetreuung der betroffenen Patienten. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der neuen S3-Leitlinie „Chirurgie der Adipositas“.

Adipositas-Zentren sind interdisziplinäre Behandlungszentren, die in einem Netzwerk mit vielen Fach - und Berufsgruppen zusammenarbeiten und über ein strukturiertes und systematisches Qualitätsmanagement verfügen. Hier wird den Patienten auch eine lebenslange Nachbetreuung angeboten.

So leiden Menschen, dis sich wegen Ihrer ausgeprägten Adipositas oft gar nicht mehr bewegen können, an zahlreichen Folgeerkrankungen, die das Gesundheitssystem Milliarden kosten. Die neue S3-Leitlinie "Chirurgie der Adipositas" kommt jetzt zum Ergebnis, dass eine Magen-OP für extrem adipöse Patienten die einzige Möglichkeit ist, dauerhaft ihr Gewicht zu reduzieren. Sie bevorzugt aber keine der vier Standardoperationen zur Magenverkleinerung.

Aufgrund der nachgewiesenen hohen Evidenz und Kosteneffektivität könnte sich die bisher restriktive Genehmigungspolitik der Krankenkassen aufweichen und die Bariatrische Chirurgie schon bald eine Standardoperation in Adipositas-Zentren werden.

Lesen Sie mehr zum Thema "Chirurgie der Adipositas".

Das Qualitätsversprechen:
Qualität und Sicherheit - Effizienz und Wirtschaftlichkeit

Die 18. Jahrestagung der GQMG 2011 am 14./15.4. in Hannover packt diese Problematik an und will Antworten geben.

Es gilt, den aktuellen Sachstand kritisch zu reflektieren und zu diskutieren, wie die Hochleistungsorganisationen der Zukunft gestaltet werden können - wie wir das schaffen, das Qualitätsversprechen - so die Vorsitzende der GQMG und die Kongresspräsidentin in ihrem Einladungsschreiben!

Lesen Sie mehr zum Thema Qualitätsversprechen.

Wirksamkeitsüberprüfung der Qualitätsmanagement-Richtlinie "Vertragsärztliche Versorgung" (ÄQM-RL) des GBA für Großteil der Arztpraxen und MVZ durch Selbtbewertung

Zur Überprüfung der Wirksamkeit des praxiseigenen Qualitätsmanagements müssen alle Arztpraxen und MVZ mit Zulassungsdatum vor dem 01.01.2006 eine Selbstbewertung hinsichtlich der erfolgreichen Einführung der Grundelemente und Instrumente des Qualitätsmanagements sowie der jeweiligen Zielerreichung bis 31.12.2010 durchgeführt haben.


Durch eine Selbstbewertung, die die Arztpraxis und das MVZ intern durchführt, wird der Umsetzungsstand des eingeführten Qualitätsmanagements evaluiert.

Für die Durchführung der Selbstbewertung nach §§ 3 und 4 der QM-Richtlinie nimmt man eine Checkliste zur Umsetzung des QM-Systems und versucht, die Fragen so ehrlich wie möglich zu beantworten. Aus den Ergebnissen sollen dann Verbesserungspotenziale abgeleitet und umgesetzt werden.

Die QM-System-Beratung im Gesundheitswesen unterstützt Sie bei der Durchführung Ihrer internen Selbstbewertung zielstrebig, ergebnisorientiert und professionell.

Lesen Sie mehr zum Thema Qualitätsmanagement in der Arztpraxis.
Lesen Sie mehr zum Thema Qualitätsmanagement im MVZ.


Im Krankenhaus ist jede 10. Behandlung schädlich

John Dalli, EU-Gesundheitskommissar schlägt Alarm: In der Europäischen Union sei jede zehnte Behandlung in einem Krankenhaus schädlich für den Patienten. Er forderte bessere Patientenrechte und ein Melderegister für Behandlungsfehler.

Dalli forderte von den Mitgliedsländern zum einen bessere Patientenrechte, zum anderen eine Registrierung von Behandlungsfehlern. So müssten Klagen erleichtert und Entschädigungen für die Patienten sichergestellt werden.

Auch die Hygienesituation in vielen Krankenhäusern sei nicht zufrieden stellend. Jedes Jahr infizieren sich in der Europäischen Union 4,1 Millionen Menschen in Krankenhäusern, 37.000 von ihnen sterben.

Viele dieser Behandlungsfehler sind vermeidbar.

Die QM-System-Beratung im Gesundheitswesen bietet Ihnen ein modulares Baukastensystem zur Implementierung eines umfassenden Risikomanagements an - individuell zusammengestellt für Ihre Organisation und Ihre Bedürfnisse.

Lesen Sie mehr zum Thema Risikomanagement im Gesundheitswesen.


Neuerungen beim Qualitätsbericht 2011 für alle Krankenhäuser beachten

1. QMB-Camp mit dem Verband medizinischer Fachberufe e.V. am 3. Dezember 2011

in den Seminarräumen der QM-System-Beratung im Gesundheitswesen in Herne

Durch einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wurden die Vorgaben für den Qualitätsbericht im Dezember 2010 verändert.

Zu beachten sind inhaltliche Änderungen im Qualitätsbericht.

So veröffentlichen die Krankenhäuser künftig alle gestellten Diagnosen und Behandlungen anstatt der bisherigen 80 Prozent. Auch der Stand der vom G-BA geregelten Fortbildungspflicht der Fachärztinnen und Fachärzte einschließlich der Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wird zum Bestandteil der Qualitätsberichte.

Für Krankenhäuser eröffnen Qualitätsberichte die gute Möglichkeit, ihre Leistungen und Qualität darzustellen und damit um das Vertrauen der Patientinnen und Patienten zu werben.