Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

Experten diskutierten alarmierende Zahlen unerwünschter Ereignisse im Krankenhaus

Experten diskutieren über Patientensicherheit im Krankenhaus

Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland (v.l.): Dr. Josef Mischo, Günter Eller (IKK), Prof. Dr. Jörg Loth, Stephan Kolling, Prof. Dr. Kirstin Börchers, Werner Schreiber, Dr. Thomas Vaterrodt, Axel Mittelbach und Prof. Dr. Daniel Grandt (Foto: Richter/IKK Südwest)
Foto und Text: Karin Richter
Referentin Unternehmenskommunikation, IKK Südwest

 

Deutschland besitzt eines der besten Gesundheitssysteme weltweit – und trotzdem treten bei bis zu 800.000 im Krankenhaus behandelten Menschen sogenannte vermeidbare unerwünschte Ereignisse auf. 20.000 Krankenhauspatienten kommen deswegen jedes Jahr ums Leben. Grund dafür ist in 80 Prozent der Fälle eine mangelhafte Kommunikation.
Moderator Axel Mittelbach, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V., diskutierte knapp zwei Stunden lang mit Prof. Dr. Kirstin Börchers, Expertin für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Daniel Grandt, Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Saarbrücken und Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. auf nationaler Ebene, Stephan Kolling, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Dr. Josef Mischo, Ärztekammer-Präsident des Saarlandes sowie Dr. Thomas Vaterrodt, Chefarzt SHG-Kliniken und stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V. Die gesamte Experten-Diskussion stand unter dem Schwerpunkt einer guten Kommunikation zwischen Behandler und Patient sowie der Befähigung des Patienten und drehte sich vor allem darum, wie mehr Qualität in der Behandlung trotz knapper Zeitressourcen bei ärztlichem und Pflege-Personal durchgesetzt werden kann.
Frau Prof. Börchers sprach sich für eine „Patienten-Journey" zur Risikominimierung aus. Von der Diagnose bis zur Genesung einer Erkrankung durchlaufen Patienten in der Regel viele verschiedene Phasen. Damit das Ärzte-, Pflege- und Therapiepersonal optimal arbeiten kann und eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet ist, können Patienten hier alle Eindrücke ihres Aufenthaltes als genaues Behandlungs-Feedback zurückmelden.

Zum Weiterlesen auf der Website der IKK Südwest: Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland

 

 

 

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