Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

Jetzt ist es bewiesen: Krebspatienten, die in zertifizierten Krebszentren behandelt werden, überleben länger als Patienten, die in nicht zertifizierten Kliniken betreut werden. Gleichzeitig verursachen sie geringere Kosten.

Das zeigt eine Kosten-Effektivitätsanalyse von Gesundheitsökonomen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit Versorgungsforschern der Technischen Universität (TU) Dresden am Beispiel Darmkrebs. Die Studie ist im International Journal of Cancer erschienen (DOI: 10.1002/ijc.33728)

Do certified cancer centers provide more cost‐effective care? A health economic analysis of colon cancer care in Germany using administrative data - Cheng - - International Journal of Cancer - Wiley Online Library

An der Arbeit beteiligten sich auch die AOK Plus und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden.

Das Team von Gesundheitsökonomen um Chih-Yuan Cheng nutzte die pseudonymisierten Daten von 6.186 Patienten, die entweder in zertifizierten Zentren oder in nicht zertifizier­ten Einrich­tungen behandelt worden waren. Die Patienten waren bei der AOK Plus krankenversichert und hatten zwischen 2008 und 2013 die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Forscher bestimmten die patientenbezogenen Netto-Behandlungskosten und deren Relation zu den mittleren Überlebenszeiten der Patienten. Dazu kamen bei den in den zertifizierten Zentren behandelten Patienten die Kosten für die mit der Zertifizierung verbundenen Zusatzleistungen, die nicht unter die Re­gelfinanzierung fallen. So ließen sich die zusätzlichen Kosten pro gewonnenen Lebensjahr errechnen und vergleichen.

„Wir konnten damit erstmals Belege dafür finden, dass die allgemein als teuer geltende Versorgung in zertifizierten Organkrebszentren (Cs), Onkologischen Zentren (CCs) und Spitzenzentren (CCCs) auch aus gesundheitsökonomischer Sicht sehr attraktiv sein kann: Nicht nur, dass die Patienten wie schon von der Dresdner Arbeitsgruppe von Jochen Schmitt gezeigt länger überleben – es entstehen überdies insgesamt geringere Kosten für das Gesundheitssystem", erklärte Michael Schlander, Gesundheitsökonom am DKFZ.

Quelle: Versorgung in zertifizierten Krebszentren medizinisch und ökonomisch... (aerzteblatt.de)

Arztpraxen aufgepasst! QEP‑Zertifizierungsverfahren läuft aus – Wir machen weiter!

Entwickeln Sie mit uns Ihr aufgebautes QEP‑Qualitätsmanagement weiter und machen Ihre Qualität sichtbar durch kontinuierliche Re‑Zertifizierungen

Arztpraxen müssen jederzeit nachweisen können, dass sie ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem betreiben. Ein spezielles Regelwerk sichert Prozess- und Strukturqualität in den Arztpraxen z.B. in der Onkologie. So müssen niedergelassene Onkologen nachweisen, dass sie eine besondere Strukturqualität vorhalten (siehe Onkologie-Vereinbarung). Und Arztpraxen, die Kooperationspartner in insbesondere Brust- oder Darmzentren sind oder sein möchten, müssen zusätzlich innerhalb dieser Systeme ihre Qualität nachweisen, machen sich also zum Bestandteil von deren Zertifizierung als Zentrum.

Wir setzen hier für Arztpraxen die zertifizierbare ISO 9001 als Qualitätsnorm ein. Die ISO 9001 hat den Vorteil, dass sie weltweit anerkannt ist, sie branchenübergreifend angewendet werden kann und dass sie die vergleichsweise größte Akzeptanz aufweist.

Eine Zertifizierung ist keine gesetzliche Pflicht - kann aber sehr sinnvoll sein, um eine externe Sicht auf die eigene Arztpraxis zu erhalten, für Verhandlungen mit Kostenträgern im Rahmen integrierter Versorgung sowie Einzelverträgen gut vorbereitet zu sein, das Team für die geleistete Arbeit auch extern anzuerkennen, Wettbewerbsvorteile zu schaffen und um das Praxis-Image zu verbessern.

Druckfrisch: Neues QM-Fachbuch zum Thema „Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus“ veröffentlicht

Dieses Fachbuch soll Impulse zur erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne „DIN trifft LEAN" geben. Ziel ist es, gemeinsam ein unschlagbares Team auf dem Weg zu mehr Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus zu werden. Der Aufbau des Buches gleicht einem Trichter.

Lesen Sie eine kleine Theorieeinführung in die Lean-Pionierleistungen und Innovationen von Henry Ford und Taiichi Ohno mit den Grundlagen japanischer Managementkonzepte („Lean like Toyota"). Erfahren Sie in zwei anschließenden Kapiteln mehr über Lean-Philosophie und DIN EN ISO 9000-Qualitäts-Philosophie im Krankenhaus. Dass es sich bei den beiden Philosophien um „universelle Einstellungen" handelt, wird an den Beispielen „Polwettlauf Südpol" und „Bergrettung" deutlich. Es sind zugleich Lehrstücke in Führung.

Best Practice ist das Thema des letzten Kapitels. Es werden 25 etablierte und erfolgreiche Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus mit praktischen Beispielen vorgestellt.

Nutzen Sie die Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus in diesem Buch. Es ist wie mit einem leckeren Abendessen: Keiner von uns wird sozusagen über Nacht zum exklusiven Meisterkoch. Doch man muss auch kein Gourmetkoch sein, um erste Erfolgserlebnisse beim Kochen zu haben. Oft genügt schon ein gutes Rezept.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, viele neue Erkenntnisse und vor allem praktischen Nutzen für Ihre Arbeit und gutes Gelingen.

 

Ihre Prof. Dr. Kirstin Börchers

Vorankündigung: Neues Buch

Das Buch „Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus" erscheint im Springer-Verlag

Eine medizinische Versorgung, die sich am Wohle des Menschen orientiert, verknüpft mit einer Kultur des Gelingens - hierin liegt die Zukunft. Gerade die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Qualität und Effizienz im Sinne des Patientenwohls im Krankenhaus sind.

Dieses Buch gibt zahlreiche Impulse zur erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne „DIN trifft LEAN". Nach einer Einführung in die zugrunde liegenden Theorien schließen sich zwei Kapitel zur Lean-Philosophie und DIN EN ISO 9000-Qualitäts-Philosophie im Krankenhaus an.

Dass es sich bei den beiden Philosophien um „universelle Einstellungen" handelt, wird an den gezeigten Beispielen „Polwettlauf Südpol" und „Bergrettung" deutlich. Sie sind zugleich Lehrstücke in Führung und Lean Leadership.

Die 25 etablierten und erfolgreichen Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus mit anschaulichen Beispielen im Kapitel „Best Practice" können sofort umgesetzt werden.

Das Buch ist in der gebundenen Ausgabe oder als E-Book vorbestellbar unter:

Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus - DIN trifft LEAN – Konzepte mit Synergiepotenzialen | Kirstin Börchers | Springer

„Corona-Bund-Länder-Beschluss“ vom 28. Oktober 2020 wirkt sich bei QM BÖRCHERS CONSULTING + nicht verändernd auf Projektarbeit aus

Die Bund-Länder-Beschlüsse schränken den Freizeitbereich zwar massiv ein, haben aber auch das klare Ziel, im beruflichen Umfeld ein sicheres Arbeiten möglichst umfassend sicher zu stellen. So sind auch Übernachtungen in Hotels i.R. von Geschäftsreisen vom aktuellen Beschluss nicht betroffen.

 

Mit den bereits QM BÖRCHERS CONSULTING + intern getroffenen Schutzmaßnahmen ist eine Projektarbeit vor Ort auch in der aktuellen Situation weiterhin möglich z.B. bei Durchführung interner Audits.

 

Wir arbeiten aber auch online d.h. im Remote-Verfahren. Dafür nutzen wir einen Web-gehosteten Dienst. Es handelt sich um ein schon jahrelang bei uns eingesetztes Softwarepaket für Online-Besprechungen, Desktopfreigaben und Videokonferenzen, mit dem wir Sie in Echtzeit über das Internet treffen können und so die erforderliche Projektarbeiten auch online erfolgreich durchführen können.

Experten diskutierten alarmierende Zahlen unerwünschter Ereignisse im Krankenhaus

Experten diskutieren über Patientensicherheit im Krankenhaus

Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland (v.l.): Dr. Josef Mischo, Günter Eller (IKK), Prof. Dr. Jörg Loth, Stephan Kolling, Prof. Dr. Kirstin Börchers, Werner Schreiber, Dr. Thomas Vaterrodt, Axel Mittelbach und Prof. Dr. Daniel Grandt (Foto: Richter/IKK Südwest)
Foto und Text: Karin Richter
Referentin Unternehmenskommunikation, IKK Südwest

 

Deutschland besitzt eines der besten Gesundheitssysteme weltweit – und trotzdem treten bei bis zu 800.000 im Krankenhaus behandelten Menschen sogenannte vermeidbare unerwünschte Ereignisse auf. 20.000 Krankenhauspatienten kommen deswegen jedes Jahr ums Leben. Grund dafür ist in 80 Prozent der Fälle eine mangelhafte Kommunikation.
Moderator Axel Mittelbach, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V., diskutierte knapp zwei Stunden lang mit Prof. Dr. Kirstin Börchers, Expertin für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Daniel Grandt, Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Saarbrücken und Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. auf nationaler Ebene, Stephan Kolling, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Dr. Josef Mischo, Ärztekammer-Präsident des Saarlandes sowie Dr. Thomas Vaterrodt, Chefarzt SHG-Kliniken und stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V. Die gesamte Experten-Diskussion stand unter dem Schwerpunkt einer guten Kommunikation zwischen Behandler und Patient sowie der Befähigung des Patienten und drehte sich vor allem darum, wie mehr Qualität in der Behandlung trotz knapper Zeitressourcen bei ärztlichem und Pflege-Personal durchgesetzt werden kann.
Frau Prof. Börchers sprach sich für eine „Patienten-Journey" zur Risikominimierung aus. Von der Diagnose bis zur Genesung einer Erkrankung durchlaufen Patienten in der Regel viele verschiedene Phasen. Damit das Ärzte-, Pflege- und Therapiepersonal optimal arbeiten kann und eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet ist, können Patienten hier alle Eindrücke ihres Aufenthaltes als genaues Behandlungs-Feedback zurückmelden.

Zum Weiterlesen auf der Website der IKK Südwest: Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland

 

 

 

Methoden und neue Strukturen für das Qualitätsmanagement in den Krankenhäusern?

Ergebnis des 13. Krankenhaus Qualitätstages der KGNW

Auf dem 13. Krankenhaus-Qualitätstag am 26.06.2019 der KGNW in Duisburg diskutierten rund 130 Teilnehmer über Methoden und neue Strukturen für das Qualitätsmanagement in den Krankenhäusern.

Qualitätsmanagement in Krankenhäusern

Von links nach rechts: Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW, Burkhard Fischer, Referatsleiter, Krankenhausgesellschaft NRW, Prof. Dr. Kirstin Börchers, QM BÖRCHERS CONSULTING +, Dr. Dirk Albrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung, Contilia GmbH, Essen, Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter Innovation und Transformation, Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V., Frankfurt am Main
Foto: JACOBY Fotodesign


In seiner Eröffnungsrede richtete Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, den Blick auf die Anforderungen durch die Mindestmengenregelungen, die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren und die MDK-Qualitätskontrollen. Blum betonte, Qualitätsmanagement werde dabei stärker als bisher erlösrelevant und bekäme zunehmend strategische Bedeutung.
Frau Prof. Dr. Kirstin Börchers ging in ihrem Vortrag „QM trifft Lean Management im Krankenhaus“ auf die Potenziale und Synergien ein. Im Ergebnis spiegelten die Diskussionen und die Vorträge die steigende Veränderungsdynamik im Qualitätsmanagement wider, dem sich die Krankenhäuser stellen müssen.

 

Lesen Sie mehr über den 13. Krankenhaus Qualitätstag.

Design Thinking für Qualitätsmanager im Krankenhaus: Innovation ist kein Zufall. Digitalsierung im Krankenhaus

Aufgrund großer Nachfrage weiterer Impulstag „Design Thinking" am 13. September 2019

Krankenhäuser brauchen im Zeitalter der Digitalisierung ein innovatives Qualitätsmanagement und versierte Qualitätsmanager. Wer innovativ sein will, muss eingetretene Pfade verlassen und schnell Lösungen finden können. Qualitätsmanager müssen aber nicht nur selbst innovativ sein, sondern auch die Mitarbeiter dabei unterstützen, es zu sein. Dabei hilft Design Thinking.

Design Thinking gilt mittlerweile als die weltweit führende Innovationsmethode und wirkt auch im Gesundheitswesen.

Mut erfordert sicher, schon in einem frühen Stadium Lösungen einfach auszuprobieren und das Feedback von Patienten und Mitarbeitern einzuholen.

So entstehen aber - ohne lange und frustrierende Diskussionen - Lösungen, die zum einen für alle Beteiligten akzeptabel sind und zum anderen konsequent die Patientenperspektive im Blick haben.

Die prototypenbasierte Projektarbeit fördert nicht nur schnelles Feedback, sondern auch eine nachhaltige Team-Entwicklung in Verbesserungsprozessen – eine der zentralen Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches und agiles Qualitätsmanagement im Krankenhaus.

Impulstag „Design-Thinking"

Termine: 13. September 2019
Ort: QM BÖRCHERS CONSULTING +, Bochumer Straße 42, 44623 Herne
Dauer: 1 Tag, 10.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 345 Euro inkl. MwSt. pro Person, mit Business-Lunch und Kaffee
Zielgruppe: Qualitäts-, Prozess- und Risikobeauftragte, Leitende Mitarbeiter
Seminarleitung: Dr. Kirstin Börchers & Team

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundlagen des Design Thinking im Qualitätsmanagement
  • Praktische Umsetzung anhand eines konkreten Fallbeispiels
  • Pragmatischer Einstieg für die Umsetzung im Krankenhaus

Lesen Sie mehr über den Impulstag Design-Thinking.

 

Melden Sie sich frühzeitig an.

Zur Anmeldung - Impulstag „Design-Thinking"

Universität verleiht Frau Dr. Kirstin Börchers Honorarprofessur

Die Universität Duisburg-Essen hat Frau Dr. med. Kirstin Börchers zur Honorarprofessorin ernannt.

Frau Dr. Börchers war seit 2007 Lehrbeauftragte im Bereich Medizinmanagement an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Schwerpunkte der Lehr- und Forschungstätigkeit von Frau Dr. Börchers liegen im Bereich des Risikomanagements und Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen, insbesondere von Krankenhäusern.

 

Lehrbeauftragte für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, insbesondere von Krankenhäusern an der Uni Duisburg.

 

Im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat der Dekan, Prof. Erwin Rathgeb, die Ernennungsurkunde an Frau Dr. Börchers übergeben.

Digitalisierung: Moderne Denkansätze verändern das QM im Gesundheitswesen

Unser Impulstag Design Thinking

Hinter jeder neuen Idee im Gesundheitswesen stecken innovative, oftmals bahnbrechende Managementmethoden. Ganz vorne auf der Liste neuer Denkansätze steht das Design Thinking. Meine kürzlich beendete, sehr spannende Delegationsreise ins amerikanische Silicon Valley hat mir mehr als jemals zuvor bewusst gemacht, dass wir die Lehre und die Anwendung des Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen fundamental verändern müssen.

An der Universität habe ich im laufenden Semester bereits wichtige Punkte davon umsetzen können. Mit meinem Team bei QM Börchers Consulting + konnten wir darüber hinaus erste Design Thinking Projekte in der Beratung initiieren. Ich darf sagen, das neue QM kommt sehr gut an und fördert erstaunliche Ergebnisse zutage.

Impulstag Design Thinking und QMdepesche

Wenn auch Sie, liebe Leser, Freunde, Geschäftspartner und Interessenten sich in diesem Zusammenhang persönlich von der Power des Design Thinking überzeugen möchten, dann melden Sie sich gerne für unseren Impulstag zum Thema im September an. Unter diesem Link finden Sie alle wichtigen Informationen dazu: LINK.

Falls Sie außerdem auf weitere Insides aus dem Silicon Valley gespannt sind, dann tragen Sie sich bitte hier für den Empfang unserer kostenlosen Fachpublikation QMdepesche ein. Sie erscheint momentan 4 x im Jahr und wird durch ein bis zwei Sonderdepeschen ergänzt. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Entdecken.

Herzlichst
Ihre Dr. Kirstin Börchers

Mehr Informationen zu:

- Thema "Digitalisierung im Gesundheitswesen"
- QM-Depeche
- Anmeldeformular Impulstag Design Thinking

 

Die Unternehmerinnen der VDU Delegationsreise Silicon Valley - 2018.
Dr. Kirstin Börchers in der zweiten Reihe links außen.
Bildquelle: VDU Newsletter

Neu: Fachbuch Qualitätsmanagement & Risikomanagement im Gesundheitswesen

Es gilt schon jetzt als Geheimtipp und eines der umfangreichsten Werke zu den Themen Qualitätsmanagement und Risikomanagement im Gesundheitswesen:

Die Rede ist von unserem gleichnamigen und gemeinsamen verfassten Fachbuch, „Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen – Basis- und integrierte Systeme, Managementsystemübersichten und praktische Umsetzung“; erschienen im März 2017 im Verlag Springer Gabler. Wir, das sind die Autoren Dr.-Ing., Dr.sc.oec. Peter Kuntsche und Dr. med. Kirstin Börchers.

 

Wir haben mit Akribie sowie mit viel Motivation unsere fachliche Expertise in das Buch einfließen lassen. Nach insgesamt zweieinhalb Jahren harter Arbeit liegt nun das 728-Seiten starke Endergebnis mit 74 s/w-Abbildungen und 10 Farbabbildungen in den Bücherregalen des Fachhandels. So kurz nach der Veröffentlichung ist es zwar noch etwas zu früh, um Verkaufszahlen offenzulegen, aber die Klicks auf die Online-Version des Buches lassen uns auf ein erfolgreiches und nachhaltiges Projekt hoffen. Laut BOOKmetrix1 sind die verschiedenen Kapitel bzw. einzelne Seiten aus den Kapiteln mit Stand 26.04.2017 bereits 3.019 Mal heruntergeladen worden. Wir ahnen und freuen uns darüber, dass sich unter den Nutzern zahlreiche Universitäten, Lehrende der Aus- und Weiterbildung, Studenten sowie strategische und operative Entscheider aus dem Gesundheitswesen befinden.

Verbindung von Praxis und Wissenschaft

Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen – Basis- und integrierte Systeme, Managementsystemübersichten und praktische Umsetzung

 

Zurück zum Buch selbst: Es liefert einen umfassenden Überblick über das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen (QMRM) und stellt die Ziele und Ausrichtungen eines QMRM-Systems sowie die Prämissen und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung vor. Darüber hinaus werden die Themen Integrierte Managementsysteme, zwölf weitere für das Gesundheitswesen relevante Managementsysteme sowie wichtige Standards für die professionelle Bearbeitung von Projekten ausführlich dargestellt. Das Buch zeigt das themenrelevante Wissen komprimiert und strukturiert auf und legt dabei großen Wert auf die methodische Durchdringung. Dies alles ergibt eine weitgehende Gesamtheitlichkeit des einschlägigen fachlichen QM/RM-Spektrums. In dieser Form gab es solches Material bisher wohl nicht. Die Kombination aus Praxisbezug und Wissenschaft ist auch das Ergebnis unserer Autoren-Zusammenarbeit.

Ausblick: Wir bereiten uns beide auf zukünftige Aktualisierungen unserer Kapitel vor, obwohl die zuständige Programmleiterin des Verlages, Dr.rer.soc.oec. Isabella Hanser, erst in ca. zwei Jahren mit einer aktualisierten Ausgabe rechnet. Dr. Hanser betonte übrigens die gute, vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit. Sie freut sich auf die zukünftige Arbeit mit uns und sieht gute Chancen, dass sich das Buch zum Standardwerk für das Gesundheitswesen entwickeln kann. Da stimmen wir ihr natürlich voll zu.

 

Link zum Buch:
Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen
Basis- und integrierte Systeme, Managementsystemübersichten und praktische Umsetzung

Ihre Dr. med. Kirstin Börchers

Fakten zum Buch

Kuntsche/Börchers: „Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen – Basis- und integrierte Systeme, Managementsystemübersichten und praktische Umsetzung“
Jahr des Erscheinens: 2017.
74 s/w-Abbildungen, 10 Farbabbildungen, Hardcover
Springer Gabler ISBN 978-3-642-55184-0
Format (B x L): 16,8 x 24 cm
Gewicht: 1423 g

 

Mehr Informationen zum Qualitätsmanagement und Risikomanagement im Gesundheitswesen finden Sie auf unseren Themenseiten

Beratung zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

Risikomanagement für Krankenhaus, Praxis & Gesundheitswesen nach G-BA

Neues Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" jetzt im Handel!

Seit 8. März 2017 ist das Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" von Kirstin Börchers und Peter Kuntsche im Buchhandel erhältlich.

Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen (QMRM) und stellt die Ziele und Ausrichtungen eines QMRM-Systems sowie die Prämissen und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung vor. Es beschreibt die Werkzeuge und Methoden für den Einsatz im QMRM sowie das Prozessmanagement und stellt die für das Gesundheitswesen relevanten QM- bzw. RM-Systeme und Verfahren anwendungsorientiert dar. Daneben erfolgt eine sektorenspezifische Skizze des gesetzlichen Rahmens für QM und RM aus Sicht des Gesetzgebers. Auch das Hygienemanagement wird grundlegend thematisiert. Unterstützt wird eine effiziente Gestaltung integrierter Systeme und deren phasenorientierter Aufbau bis zur Implementierung und ggf. Zertifizierung. Normen, Konzepte und Verfahren im Bereich QMRM und eine praxisnahe und komprimierte Aufbereitung mit einem über den „Tellerrand“ hinausgehenden Blick auf 12 für das Gesundheitswesen relevante Managementsysteme sowie ein Abriss über aktuelle Projektmanagementmethoden zur Unterstützung der Projektarbeit runden das Gesamtkonzept ab.

Lean Hospital: Der Patient steht an erster Stelle

Impulstag Lean Hospital analysiert den aktuellen Status

Lean Hospital besteht nicht nur aus einer Ansammlung von Werkzeugen aus dem Lean Management. Nein, es ist vielmehr eine Maxime. Und eben um diese dreht sich alles am 1. Dezember in Herne (NRW). An diesem Tag laden wir Kunden und Interessenten zu uns nach Herne ein. Treffen Sie andere Klinikleitungen und Geschäftsführer zum Brainstorming und Wissensaustausch. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Wir geben gemeinsam Antworten auf diese und andere Fragen:

  • Ist Lean Hospital etwas für mein Krankenhaus?
  • An welchen Personenkreis wendet sich Lean Management?
  • Wie aufwändig ist Lean Management? Lohnt sich das Konzept?
  • Wer schult Lean Management?
  • Ist das wieder nur ein neuer Trend oder macht das Ganze nachhaltig Sinn?

Schon daran lässt sich erkennen, dass hier extrem viel Spezialwissen aus dem Gesundheitswesen gefragt ist. Wie Sie wissen, beraten wir seit über 10 Jahren ausschließlich Krankenhäuser, Kliniken und große Praxen im Bereich Qualitäts-, Risiko- und Prozessmanagement. Wir gehören damit zu den wenigen spezialisierten Unternehmensberatungen dieses Bereichs. Unsere Kunden-Häuser können ihre Prozesse enorm verbessern und erreichen die bestmögliche Ressourcennutzung. Dabei steht natürlich immer das Wohl der Patienten im Vordergrund, gefolgt von einer nachhaltigen Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses.

Lean Management & Lean Hospital

Doch was ist Lean überhaupt? Industriebetriebe setzen seit vielen Jahren auf Lean-Prozesse. Das Konzept wurde Mitte des 20. Jahrhunderts im Hause des Autobauers Toyota entwickelt. Es kommt nun auch in Krankenhäusern erfolgreich zur Anwendung. Dazu zählen das Virginia Mason Hospital, Seattle, aber auch Häuser in Großbritannien und den Niederlanden. Fachleute sprechen von rund zehn bis zwölf Prinzipien, die zu Lean in der Klinik führen.

Im Lean Hospital belegt der Patient ohne Ausnahme den ersten Platz. Seine Bedürfnisse müssen ausnahmslos beachtet und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Die Patientensicherheit muss zu 100% gesichert sein. Auch das Befinden der Angehörigen spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Folgt das gesamte Personal dieser Maxime, wird die Klinik ihre Kosten senken können. Warum? Die Orientierung auf den Patienten und die deutlich erhöhte Patientensicherheit minimieren Fehler signifikant. Zudem ist das Personal weniger gestresst und stärker motiviert. Das Krankenhaus arbeitet durch die medizinisch gesteigerte Qualität erfolgreicher und wirtschaftlicher. Im besten Fall ist es dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus. Am Ende eines optimalen Lean-Prozesses sind alle Protagonisten mehr als zufrieden.

 

Das gesamte Team und ich freuen uns auf Sie!
Ihre Kirstin Börchers & Team

 

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Themenseiten:
Qualitätsmanagement im Krankenhaus 
Lean Management im KrankenhausFlyer Lean Hospital

SAVE THE DATE: DIN-TAGUNG am 6. Dezember 2016 in Berlin

QM- und Zertifizierungssysteme für Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung – Vorteile und praktischer Nutzen der DIN EN ISO 9001:2015 und der neuen DIN EN 15224

Namhafte Fachexperten, darunter auch Dr. Kirstin Börchers, Geschäftsführende Inhaberin der QM BÖRCHERS CONSULTING + erläutern Vorteile und den praktischen Nutzen der DIN EN ISO 9001:2015 und der neuen DIN EN 15224 und zeigen auf, wie die Anforderungen im Gesundheitswesen praktisch umgesetzt werden können. Frau Dr. Börchers hält einen Vortrag zum Thema „Auf die Führung kommt es an: Praktische Umsetzung der DIN EN 15224 und DIN EN ISO 9001:2015 in Pflegeeinrichtungen“ und moderiert auch das Fachforum mit Fokus auf Pflegeeinrichtungen. Die Tagung richtet sich an QM-Verantwortliche und QM-Koordinatoren von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, an Konformitätsbewertungsstellen und Auditoren sowie an alle, die das Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung gestalten.

Das Programm QM-Systeme in der Gesundheitsversorgung steht hier zum Download bereit.


Weitere Informationen und Anmeldung unter www.beuth.de.

G-BA und IQTIG: Sektorenübergreifende QM-Richtlinie kommt

Kliniken und Praxen warten gespannt auf die neue, sektorenübergreifende Qualitätsmanagement-Richtlinie. Im Dezember 2015 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Fassung einer solchen Qualitätsmanagement-Richtlinie (QM-RL) für das interne QM beschlossen. Die drei noch bestehenden Berichtssysteme für den vertragsärztlichen, vertragszahnärztlichen und stationären Bereich sollen mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger von der QM-RL abgelöst werden. Bis es soweit ist, bleiben die einzelnen QM-Richtlinien aber noch in Kraft.

Kein konkretes Datum

Ein konkretes Datum für die sektorenübergreifende Lösung steht laut QM-Expertin Dr. Kirstin Börchers aber noch nicht zur Disposition. Börchers: „Es wird auch noch einige Zeit dauern, so hat gerade erst das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) einige Kritikpunkte an der geplanten QM-Richtlinie formuliert. Das bedeutet, dass nach § 94 Abs. 1 Satz 3 SGB V der Lauf der Beanstandungsfrist bis zum Eingang der Auskunft des G-BA beim BMG unterbrochen ist.“

Einschätzung

Dr. Börchers gilt als ausgewiesene Fachfrau auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements; als Unternehmensberaterin hat sie sich mit Ihrem Team der QM Börchers Consulting + auf die Beratung von Einrichtungen im Gesundheitswesen spezialisiert. „Durch das regelmäßige Überprüfen und Hinterfragen des Erreichten soll das QM sicherstellen, dass das Qualitätsniveau gehalten und dort, wo es erforderlich ist, weiter ausgebaut wird.“ Als Lehrbeauftragte gibt Dr. med. Kirstin Börchers ihr Wissen u.a. an der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Fulda an Studenten verschiedener Fachrichtungen und Berufsgruppen weiter. „Die neue QM-RL sieht Änderungen für die Erhebung und Darlegung des Umsetzungsstandes vor. Der G-BA wird nach seiner Beantwortung der Fragen an das BMG das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) beauftragen, entsprechende methodische Hinweise und Empfehlungen zu entwickeln“, informiert Dr. Börchers.

QMB-Camp zum Thema

Darüber hinaus bietet die Expertin selbst eine Plattform an, die es Qualitätsmanagementbeauftragen medizinischer Fachberufe aus der gesamten Republik erlaubt, anstehende QM-Neuerungen live untereinander und mit unterschiedlichen Experten zu diskutieren: das QMB-Camp. Mitveranstalter ist der über die Branchengrenzen hinaus bekannte Verband medizinischer Fachberufe e.V.. Dessen 1. Vorsitzende, Hannelore König, steuert persönlich berufspolitische Aspekte und Ideen bei, die den thematischen Horizont der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich erweitern werden. Das QMB-Camp findet bereits zum siebten Mal statt. Am 21. Mai 2016 steht es passenderweise unter dem Motto „Am Puls der Zeit: Neue QM-Richtlinie vereinheitlicht grundsätzliche Anforderungen!“ Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt es auf der Homepage: qm-boerchers.de.

Informieren Sie sich auf dem 7. QMB-Camp

7. QMB-Camp zum Erfahrungsaustausch

Schwerpunkt:
Am Puls der Zeit: Neue QMRichtlinie vereinheitlicht grundsätzliche Anforderungen
Wann: Samstag, den 21.05.2016 von 10.00 bis 16.00 Uhr
Wo: In den Seminarräumen der QM BÖRCHERS CONSULTING+ in Herne.

Für weitere Information zum QMB-Camp und zur Anmeldung laden Sie sich den 7. QMB-Camp Flyer herunter.

Bericht +++ 9. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit +++ Dezember 2015 in Berlin

Rund 400 Klinikmanager, Ärzte, Hygienefachkräfte und Führungskräfte aus dem Pflegebereich haben sich am 03. und 04. Dezember 2015 zum 9. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit in Berlin zusammengefunden. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesetzlichen Initiativen der Bundesregierung stand die Krankenhauslandschaft unter Qualitätsgesichtspunkten ganz im Fokus der Veranstaltung.

Institut für Qualität und Transparenz

Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, stellte die Qualitätsinitiative der Bundesregierung vor. Im Zentrum stand das neue, in 2015 gegründete, Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen, kurz IQTIG. Das Institut sei gut für die patientenorientierte Versorgung und deren relevanten Qualitätsaspekte und stelle eine solide Basis dar, um den Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA zu unterstützen, so Mauz. „der Nukleus, den wir für die neue Qualitätsoffensive der Bundesregierung brauchen“. Des Weiteren gehörten die Verzahnung von Qualitätssicherung und Krankenhausplanung, die qualitätsorientierte Vergütung mit Zu-und Abschlägen, deutlich konsequentere Qualitätsmessungen und Prüfungen sowie Mindestmengenregelungen zur neuen Qualitätsinitiative, denn die Qualität steige mit der Erfahrung. Beispiele seien die Erbringung hochkomplexer Leistungen, die Versorgung von Frühgeborenen oder auch der Kniegelenksersatz. Im Rahmen der Patientensicherheit sollen die Qualitätsberichte der Krankenhäuser patientenfreundlicher gestaltet und ein spezieller Berichtsteil für Patienten etabliert werden. Das Ziel sei, eine qualitätsvolle und hochwertige Gesundheitsversorgung in einer überalternden Gesellschaft sicherzustellen, so das Fazit der Staatssekretärin.

150 Referenten

Wie eine Steuerung unter Qualitätsgesichtspunkten gelingen kann, das wurde teilweise sehr kontrovers in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert. Auch die Aufgaben und Projekte des IQTIG wurden lebhaft diskutiert. Zielgrößen in diesem Zusammenhang seien Praktikabilität, Effektivität und Justiziabilität, so der IQTIG-Direktor Dr. med. Christof Veit. Er umriss die Aufgaben des IQTIG, u.a. die Übernahme der Verfahren nach § 137 SGB V und der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung.

Erstmals wurde das Thema Personal und Führung in einem eigenen Themenstrang von Referenten und Teilnehmern intensiv diskutiert. Auf der Agenda standen u.a. die Themen Teilzeitarbeit und Qualität, Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte sowie Standards guter Personalführung. Denn, so waren sich die in Berlin versammelten Fachleute sicher, ohne gutes Personal gibt es keine gute Qualität!

Insgesamt behandelten rund 150 Referenten in über 30 Veranstaltungen auf einem fachlich hohen Niveau die Themen Krankenhaushygiene, Qualitätsmanagement und Qualitätsmessung im Krankenhaus, Qualitätssicherung und Patientensicherheit.

Dr. med. Kirstin Börchers, Dezember 2015

Pflege im Wandel
Strukturmodell und Pflegestärkungsgesetze erfordern Expertenwissen

Die Pflege in Deutschland wandelt sich. Nicht rasant, dafür aber kontinuierlich. Die Pflegestärkungsgesetze I und II sowie das Strukturmodell sind die Eckpfeiler der auch als „Pflegereform“ bezeichneten großen Reorganisation. Vor allem die Umsetzung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation erfordert für viele Pflegeeinrichtungen eine professionelle Beratung, sowie Schulungen der Pflegefachkräfte im Umgang mit der neuen Dokumentationsform, so Experte Michael Hartmann.

Multiplikator

Der 32jährige ist Seniorberater bei QM BÖRCHERS CONSULTING +, eine der führenden Unternehmensberatungen im Gesundheitswesen. Er ist vom Projektbüro des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung als Multiplikator im Rahmen der Implementierungsstrategie zur Verschlankung der Pflegedokumentation zugelassen. Auf Grundlage der Schulungsunterlagen des Projektbüros EinSTEP darf Hartmann Pflegeeinrichtungen in Bezug auf die Implementierung des Strukturmodells beraten und schulen. Hartmann nennt die wichtigsten Eckpunkte der neuen Dokumentationspraxis:

  • Individualität und Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen werden stärker beachtet.
  • Die Fachlichkeit der Pflegekräfte tritt wieder mehr in den Fokus der individuellen Planung und Umsetzung des Pflegeprozesses.
  • Die Grundstruktur des schriftlichen Pflegeprozesses besteht aus vier Schritten. Die Strukturierte Informationssammlung (SIS), auf deren Grundlage erfolgt die individuelle Maßnahmenplanung. Daraus wiederum resultiert eine veränderte Vorgehensweise in Bezug auf das Berichteblatt sowie das Festlegen entsprechender Evaluationsdaten.
  • Begrenzung der Anamnese auf sechs pflegebezogene Themenfelder, etwa Mobilität und Beweglichkeit oder Leben in soziale Beziehungen.
  • Praxisnahe fachliche Gestaltung im Umgang mit der Risikoeinschätzung (Matrix).
  • Wegfall der bekannten Pflegeprozessplanung mit den Elementen Probleme, Ressourcen, Ziele und Maßnahmen.
  • In der stationären Pflege keine Einzelleistungsnachweise in der Grundpflege für routinemäßig wiederkehrende Abläufe.
  • Aufzeichnungen im Berichtblatt nur bei Abweichungen von der individuellen Maßnahmenplanung
  • Verbindliche Vorgaben des internen QM sowie das Vorhandensein standardisierter Leistungsbeschreibungen bedingen eine haftungsrechtliche Absicherung.

Die Pflegestärkungsgesetze

Während sich das Strukturmodell ausschließlich an ambulante und stationäre Einrichtungen richtet, hat das Pflegestärkungsgesetz I seine Spuren sowohl in Pflegeeinrichtungen als auch in Privathaushalten hinterlassen. Mehr Leistung für Pflegebedürftige, mehr Betreuungskräfte und ein Pflegevorsorgefonds sind nur drei Beispiele daraus. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II steht nun laut Hartmann die zweite Ausbaustufe ins Haus. Das Gesetzt tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Die Anpassung der Leistungsansprüche für pflegeversicherte Personen soll zum 1. Januar 2017 folgen. Dann stünden vor allem der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungs-Assessment (NBA) im Fokus, so Hartmann. Dies solle dafür sorgen, dass besonders Menschen mit Demenzerkrankungen gleichberechtigt Zugang zu Pflegeleistungen erhielten.

Der Pflegebedürftigkeitsbegriff

„Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wird der tatsächliche Unterstützungsbedarf besser erfasst. Die Leistungshöhe entscheidet künftig, was der Patient noch selbst kann und wo Unterstützung benötigt wird“, erklärt der Fachmann. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Patient an Demenz oder einem körperlichen Leiden erkrankt sei. Alle Pflegebedürftigen erhielten damit gleichberechtigt Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung und die Unterstützung für sie soll früher einsetzen. Als Beispiel nennt Hartmann den Einbau eines Treppenlifts oder den Umbau zum alters- bzw. behindertengerechten Badezimmer. Das Bundesministerium für Gesundheit schätzt, dass mittelfristig bis zu 500.000 neue Berechtigte (zusätzliche) Unterstützungen erhalten könnten. Parallel sollen pflegende Angehörige in der Renten- und Arbeitslosenversicherung besser abgesichert werden.

Pflegegrade statt Stufen

Das neue Begutachtungs-Assessment (NBA) listet künftig fünf Pflegegrade statt bisher drei Pflegestufen. In Zukunft werden körperliche, geistige und psychische Einschränkungen gleichwertig bei der Bewertung eingebunden. Durch intensivere Befragungen der Betroffenen und Angehörigen sollen neue Erkenntnisse für die Einstufung gewonnen werden. Mit der Begutachtung wird der Grad der Selbstständigkeit in sechs verschiedenen Bereichen gemessen und – mit unterschiedlicher Gewichtung – zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt. Interessanterweise bauen diese Bereiche auf die sechs pflegebezogenen Themenfelder des Strukturmodells zur Verschlankung der Pflegedokumentation auf, etwa Hilfen bei Alltagsverrichtungen und Präsenzzeiten von Pflegekräften, um nur zwei Beispiele zu nennen. „Aus diesem Grund gibt es schon jetzt Synergieeffekte bei Pflegeeinrichtungen, die das Modell anwenden“, berichtet Michael Hartmann. Er verweist darauf, dass außerdem kein Pflegebedürftiger durch die Umstellung der Systematik schlechter gestellt werden soll. Jeder, der bereits Leistungen der Pflegeversicherung bekomme, erhalte diese auch weiterhin mindestens in gleichem Umfang. So laute jedenfalls die Aussage des Ministers. Ende 2016 sollen alle Pflegebedürftigen automatisch in die neuen Pflegegrade eingestuft werden, ohne neue Antragstellung und Begutachtung.

Fazit

Strukturmodell zur Verschlankung der Pflegedokumentation, Pflegestärkungsgesetze und politische Pläne – die „Pflegereform“ hat Fahrt aufgenommen. Vor allem aber ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen fahren mit professioneller Hilfe durch Berater und Multiplikatoren wie Michael Hartmann (rechts)sicher.

 

Michael Hartmann, Senior Consultant bei QM BÖRCHERS  CONSULTING + und Pflegeexperte

Michael Hartmann, Senior Consultant bei QM BÖRCHERS
CONSULTING + und Pflegeexperte. Bild: T. Niesalla

 

Zum Experten/ zum Unternehmen:

Michael Hartmann

M. Hartmann ist Senior Consultant bei QM BÖRCHERS CONSULTING + in Herne. Er hat zehn Jahre klinische Erfahrung in verschiedenen Bereichen eines Akut-Krankenhauses, vorwiegend in leitender Position. Der leidenschaftliche Handballfan und Hobbysportredakteur ist ausgebildeter Gesundheits- und Krankenpfleger, hat nebenberuflich ein Fernstudium „Pflegemanagement“ absolviert und war Pflegedienstleitung in der stationären Altenhilfe mit den Schwerpunkten Mitarbeiterentwicklung und Qualitätssicherung. Seite 2015 ist er vom Projektbüro des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung als Multiplikator im Rahmen der Implementierungsstrategie zur Verschlankung der Pflegedokumentation zugelassen und darf Beratungen und Schulungen durchführen.

QM BÖRCHERS CONSULTING + || Nachhaltig die Qualität im Gesundheitswesen verbessern

QM BÖRCHERS CONSULTING + in Herne wurde von Dr. med. Kirstin Börchers gegründet. Die aus den Medien bekannte Qualitätsmanagement-Expertin für die Gesundheitsbranche feierte im Jahr 2014 das 10jährige Firmenjubiläum. 2015 folgt die Auszeichnung als TOP CONSULTANT.

 

Unter einem Dach bieten verschiedene Spezialisten Beratung im Gesundheitswesen, Qualitäts- und Risikomanagement sowie die Vorbereitung von Zertifizierungen und Audits. Auch Reorganisations- und Sanierungsberatung sowie Krisenmanagement zählen zum Portfolio. Mit hohem persönlichen Engagement, über viele Jahre erworbenem Fachwissen und ausgewiesener Expertise trägt das gesamte Team dazu bei, dass die Mandanten stets professionell, ergebnisorientiert und zielführend beraten werden. Ein Auszug der Vita der in den 1960er Jahren in Kamerun geborenen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe vermittelt einen Eindruck ihrer Arbeit und ihrer Berufung. / Zuständige Kammer: Ärztekammer Westfalen-Lippe.

 

Hinweis an die Medien: Wünschen Sie ein Interview mit Michael Hartmann? Haben Sie Fragen? Wünschen Sie einen Fachbeitrag zum Thema für Ihre Redaktion? Wir sind für Sie da:

Kontakt:

QM BÖRCHERS CONSULTING +
Ihr Ansprechpartner: Michael Hartmann
Bochumer Straße 42
44623 Herne
Telefon: 02323 3845203
kontakt@qm-boerchers.de
www.qm-boerchers.de

Einrichtungen im Gesundheitswesen stellen um auf ISO 9001:2015

9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW

Die neue Version der weltweiten Norm DIN EN ISO 9001 wird im Gesundheitswesen viel verändern. Natürlich ist die DIN 9001:2015 auch auf dem 9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW in Herne ein wichtiges Thema. Traditionell wird dort ein breites Spektrum aktueller Themen behandelt und ein intensiver Meinungsaustausch unter den Experten gepflegt. Zu den dortigen Ausstellern zählt auch QM Börchers Consulting +. Die bundesweit tätige Unternehmensberatung gehört zu den führenden Consulting-Unternehmen im Gesundheitswesen und führt neben vielbeachteten Fachseminaren u.a. Audits durch.

Schöner Erfolg

Und dies sehr erfolgreich, denn schon zu diesem frühen Zeitpunkt der ISO-Umstellungsphase kann das Fachteam um Inhaberin Dr. med. Kirstin Börchers den Auftrag zur Umstellung aller Bestandskunden von der alten ISO auf die neue Version verbuchen. Dr. Börchers: “Generell gibt es für zertifizierte Einrichtungen eine Übergangsphase von drei Jahren. Die neue ISO-Ausgabe stellt im Vergleich zur vorherigen Version eine fachliche Überarbeitung dar, die Abschnittsreihenfolge wurde verändert, überarbeitete Grundsätze des Qualitätsmanagements zugrunde gelegt und neue Begriffe aufgenommen.”

High Level Structure

QM Börchers Consulting + wurde 2015 als Top-Consult zertifiziert. Börchers selbst ist Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Fulda sowie Hospital Management Advisor, EOQ Quality Auditor und Fachbuchautorin. Die ursprünglich als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe gestartete Qualitätsmanagement-Expertin informiert über die Kerndaten der neuen ISO 9001-Version: „Die DIN EN ISO 9001:2015 fordert den prozessorientierten Ansatz, der das Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln-Modell (PDCA, engl.: Plan-Do-Check-Act) sowie das risikobasierte Denken umfasst.”

Normfassung, Qualitätstag und Seminar

Die deutschsprachige DIN EN ISO 9001 ist nach der neuen High Level-Struktur aufgebaut. Sie erleichtert es Organisationen und Unternehmen, mehrere Managementsysteme gleichzeitig anzuwenden. Wichtige Änderungen betreffen insbesondere die folgenden Themen:

  • Kontext der Organisation
  • Verpflichtung der obersten Leitung
  • Interessierte Parteien
  • Prozessorientierter Ansatz
  • Qualitätsmanagementbeauftragter
  • Risikobasierter Ansatz
  • Wissen
  • Dokumentierte Informationen
  • Prozessorientierter Ansatz

Die Normfassung kann bereits jetzt beim zuständigen Verlag (Beuth) vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt im November.

Auch auf dem 9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW informiert QM Börchers Consulting + über die neue ISO 9001.

Verständlich vermittelt wird der komplexe Inhalt u.a. auf dem kommenden Seminar der Weinroten Seminarreihe, welches am 25. November stattfindet.
DIN EN ISO 9001:2015 - Praktische Umsetzung“ (weitere am 03.02.2016 und 28.09.2016).

Die Teilnehmer erwartet u.a. eine Gegenüberstellung alter und neuer ISO 9001-Inhalte (siehe Tabelle) sowie praktische Übungen. Ferner wird ihnen ein Überblick zu den Auswirkungen der Änderungen im Qualitätsmanagement geboten, etwa in Bezug auf Zertifizierung und daraus resultierendem Handlungsbedarf. Die Gegenüberstellung auf einen Blick:

 

ISO 9001:2008

ISO 9001:2015

1. Anwendungsbereich

1. Anwendungsbereich

2. Normative Verweisungen

2. Normative Verweisungen

3. Begriffe

3. Begriffe

4. Qualitätsmanagementsystem

4. Kontext der Organisation

5. Verantwortung der Leitung

5. Führung

6. Management von Ressourcen

6. Planung für das QMS

7. Produktrealisierung

7. Unterstützung

8. Messung, Analyse und Verbesserung

8. Betrieb

 

9. Bewertung der Leitung

 

10. Verbesserung

Tabelle „Gegenüberstellung der alten ISO 9001:2008 und der neuen ISO 9001:2015 mit High Level Structure (eigene

Darstellung in Kapitelform) // Rechte: QM BÖRCHERS CONSULTING +

Zum Unternehmen:

QM BÖRCHERS CONSULTING + || Nachhaltig die Qualität im Gesundheitswesen verbessern Dr. med. Kirstin Börchers ist Gründerin und Inhaberin der QM BÖRCHERS CONSULTING + in Herne. Die aus den Medien bekannte Qualitätsmanagement-Expertin für die Gesundheitsbranche feierte im Jahr 2014 das 10jährige Firmenjubiläum. 2015 folgt die Auszeichnung als TOP CONSULTANT. Unter einem Dach bieten verschiedene Spezialisten Beratung im Gesundheitswesen, Qualitäts- und Risikomanagement sowie die Vorbereitung von Zertifizierungen und Audits. Auch Reorganisations- und Sanierungsberatung sowie Krisenmanagement zählen zum Portfolio. Mit hohem persönlichen Engagement, über viele Jahre erworbenem Fachwissen und ausgewiesener Expertise trägt das gesamte Team dazu bei, dass die Mandanten stets professionell, ergebnisorientiert und zielführend beraten werden. Ein Auszug der Vita der in den 1960er Jahren in Kamerun geborenen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe vermittelt einen Eindruck ihrer Arbeit und ihrer Berufung. / Zuständige Kammer: Ärztekammer Westfalen-Lippe

Hinweis an die Medien: Wünschen Sie ein Interview mit Dr. Kirstin Börchers? Möchten Sie ein Weinrotes Seminar kostenfrei besuchen? Haben Sie Fragen? Wünschen Sie einen Fachbeitrag zum Thema für Ihre Redaktion? Wir sind für Sie da:


Rufen Sie uns bei Fragen unter 02323-3845203 an oder schreiben uns eine E-Mail.

Weinrote Seminarreihe für 2015/2016 steht

Die neuen Termine für unsere beliebte WEINROTE SEMINARREIHE stehen fest. Die Veranstaltungen zu den Themen Qualitätsmanagement, Risiko- und Prozessmanagement sind in der Regel schnell ausgebucht. Wir vermitteln dort in kleiner Fachrunde aktuelle Informationen und teilweise noch nicht veröffentlichte Fakten.

DIN EN ISO 9001:2015 und G-BA

Eines der spannendsten Themen für die Branche ist sicherlich die Großrevision DIN EN ISO 9001. Sie ist eine der bekanntesten DIN-Normen überhaupt. Am 15. September wird die ISO 9001:2015 veröffentlicht. Durch die Revision ergeben sich auch im deutschen Gesundheitswesen signifikante Änderungen für ISO-zertifizierte Einrichtungen. Keine Frage, dass auch dieses aktuelle Thema Inhalt gleich mehrerer unserer Veranstaltungen ist. Das praxisinterne Qualitätsmanagement (QM) lässt sich künftig deutlich flexibler gestalten und wir erklären, was genau dafür zu tun ist. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für Kliniken und Praxen ist die GBA-Richtlinie, die im Tagesseminar „Risikomanagement: Die G-BA-Richtlinie erfüllen“ behandelt wird. Insgesamt stehen folgende Seminare zur Auswahl bereit.

Der Erfolg

Wenn in den Seminaren auch viel und wertvoller Wissenstransfer stattfindet, der Inhalt allein macht den Erfolg nicht aus. Vielmehr sprechen uns die Teilnehmer regelmäßig eine sympathische Präsentation des Stoffs und eine wertschätzende Diskussionskultur zu. Außerdem legen unsere Referentinnen und Referenten großen Wert auf einen hohen Praxisanteil. Das Erfolgsgeheimnis der 2011 in Annäherung zur bekannten „Schwarzen Reihe“ gegründeten Veranstaltungsserie auf den Punkt gebracht: kleine Gruppen, dezidiertes Fachwissen, herzliche Atmosphäre, Praxisnähe, Wertschätzung und nicht zuletzt unser internes Qualitätsmanagement. So erheben wir beispielsweise nach jeder Veranstaltung eine statistische Auswertung unserer Teilnehmer-Feedbacks und sind so in der Lage, uns kontinuierlich zu verbessern.

Wir sind TOP CONSULTANT

Ausgezeichnet durch Bundespräsident a.D.

Jetzt ist es raus: QM BÖRCHERS CONSULTING + ist TOP CONSULTANT. Das renommierte Siegel haben wir in der vergangenen Woche aus den Händen von Mentor und Bundespräsident a.D., Christian Wulff, erhalten. Eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit und die konsequente Umsetzung unseres Leitbildes zur nachhaltigen Verbesserung des Gesundheitswesens.

Weibliche Führung

14.300 Beratungsunternehmen bieten in Deutschland ihre Dienste an. Die Besten von ihnen werden im Rahmen der Auszeichnung „TOP CONSULTANT: Die besten Berater für den Mittelstand“ geehrt. Wir sind laut der Auswertungsbögen aufgrund überdurchschnittlicher Mandantenzufriedenheit und der langjährigen Berufserfahrung der akademischen Beraterinnen und Berater ausgezeichnet worden. Ferner sind wir eine der wenigen weiblich geführten Managementberatungen im Land überhaupt – und das branchenübergreifend.

Herne

Ich persönlich darf damit schon mein zweites persönliches Highlight innerhalb kurzer Zeit erleben. Den ersten „Ritterschlag“ erhielten wir bereits durch das Live-Grußwort der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Ingrid Fischbach, MdB, im Dezember letzten Jahres anlässlich unseres Jubiläums. Die jetzigen Herner Gratulanten waren u.a. Stadtrat Johannes Chudziak (Derzernat Gesundheit) sowie Oberbürgermeister Horst Schiereck. 


Gesundheitsdezernent Chudziak kommt in seiner Gratulation zu dem Schluss: „Mit Ihnen, liebe Frau Dr. Börchers, haben wir in Herne ein leuchtendes Beispiel bundesweiter Managementkompetenz. Wir sind stolz und glücklich, dass Sie sich damals für unsere Stadt entschieden haben. Wir wünschen Ihnen auch in Zukunft bedeutende Erfolge und weiterhin ganz viel Spaß bei Ihrer Beratungsarbeit. Sie und Ihr Team helfen definitiv mit, die Qualität im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern. Danke.“

Bildhinweis: "TOP CONSULTANT-Mentor und Bundespräsident a.D., Christian Wulff, mit Frau Dr. med. Kirstin Börchers. Bild: Marie-Theres Niessalla".

In eigener Sache

Rückblick: Wir haben uns ganz bewusst für diese Auszeichnung beworben und damit dem öffentlichen Wettbewerbsvergleich gestellt. Die Untersuchung wird nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt. Wir fühlen uns geehrt, nun zwei Jahre lang das TOP CONSULTANT-Logo tragen zu dürfen. Ich persönlich möchte andere Unternehmen des Gesundheitssektors damit motivieren, öffentlich zu zeigen, welche Spitzenleistung hier erbracht wird. Für uns selbst ist das Siegel ebenso Ansporn zu noch mehr Leistung. So starten wir aktuell unsere Social Media-Kanäle für einen fachbezogenen Dialog mit Entscheidern, Multiplikatoren und Interessenten.

Der Mitbewerb – Das Verfahren

Neben uns sind weitere 26 Managementberater, neun Personalberater, vier Organisationsentwickler sowie 13 IT-Berater und vier technische Berater unter den diesjährigen Zertifizierten. Börchers und alle anderen Siegelträger haben sich zuvor dem wissenschaftlichen Verfahren von Prof. Dr. Dietmar Fink von der Hochschule Bonn Rhein-Sieg gestellt. Fink und Bianka Knoblach, beide leiten die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB), führen TOP CONSULTANT seit sechs Jahren durch. Unterstützt werden sie dabei von der compamedia GmbH, die den Beratervergleich organisiert und für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet. Für den Erfolg des wissenschaftlich fundierten Benchmarkings ist eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beratungsleistung entscheidend. Im Rahmen der Analyse wurden jeweils zehn Referenzkunden der Bewerber nach ihrer Zufriedenheit mit dem jeweiligen Unternehmen befragt und die Performance sowie die Beratungsleistung wurden überprüft.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Kunden, Freunden und Kooperationspartnern für Ihre Treue und Loyalität sowie das tolle Feedback. Wir machen weiter. Versprochen.

Herzlichst
Dr. med. Kirstin Börchers

Praxis-QM - Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen kommt auf den Prüfstand

Ab Ende Juni 2011 wird der Gemeinsame Bundesausschuss den Stand des Qualitätsmanagements in Praxen prüfen und über mögliche Sanktionen für säumige Ärzte entscheiden.

Beugen Sie möglichen negativen Folgen vor. Falls Sie bisher noch kein Qualitätsmanagement in Ihrer Praxis eingeführt haben, dann unterstützen wir Sie mit unserer bewährten Gruppenberatung.


Ihre Vorteile durch unsere QM-Gruppenberatung sind:
  • Begleitung beim gesamten Aufbau Ihres Qualitätsmanagements und bei der Erstellung der notwendigen Dokumente durch erfahrene Berater
  • Durch Erlangung des notwendigen Wissens in der Gruppenberatung individueller Aufbau Ihres QM-Systems
  • Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch in der Gruppe und Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verwendung von bewährten DV-Tools und Vorlagen
  • Durch Prüfung der erstellten Dokumente vor jeder Gruppenberatung Sicherstellung einer effizienten Beratung
  • Kostenfreie Hotline

Jetzt Termine downloaden und anmelden.

Weitere Informationen unter:
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis


Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesenfalse
 
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