Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

Jetzt ist es bewiesen: Krebspatienten, die in zertifizierten Krebszentren behandelt werden, überleben länger als Patienten, die in nicht zertifizierten Kliniken betreut werden. Gleichzeitig verursachen sie geringere Kosten.

Das zeigt eine Kosten-Effektivitätsanalyse von Gesundheitsökonomen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit Versorgungsforschern der Technischen Universität (TU) Dresden am Beispiel Darmkrebs. Die Studie ist im International Journal of Cancer erschienen (DOI: 10.1002/ijc.33728)

Do certified cancer centers provide more cost‐effective care? A health economic analysis of colon cancer care in Germany using administrative data - Cheng - - International Journal of Cancer - Wiley Online Library

An der Arbeit beteiligten sich auch die AOK Plus und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden.

Das Team von Gesundheitsökonomen um Chih-Yuan Cheng nutzte die pseudonymisierten Daten von 6.186 Patienten, die entweder in zertifizierten Zentren oder in nicht zertifizier­ten Einrich­tungen behandelt worden waren. Die Patienten waren bei der AOK Plus krankenversichert und hatten zwischen 2008 und 2013 die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Forscher bestimmten die patientenbezogenen Netto-Behandlungskosten und deren Relation zu den mittleren Überlebenszeiten der Patienten. Dazu kamen bei den in den zertifizierten Zentren behandelten Patienten die Kosten für die mit der Zertifizierung verbundenen Zusatzleistungen, die nicht unter die Re­gelfinanzierung fallen. So ließen sich die zusätzlichen Kosten pro gewonnenen Lebensjahr errechnen und vergleichen.

„Wir konnten damit erstmals Belege dafür finden, dass die allgemein als teuer geltende Versorgung in zertifizierten Organkrebszentren (Cs), Onkologischen Zentren (CCs) und Spitzenzentren (CCCs) auch aus gesundheitsökonomischer Sicht sehr attraktiv sein kann: Nicht nur, dass die Patienten wie schon von der Dresdner Arbeitsgruppe von Jochen Schmitt gezeigt länger überleben – es entstehen überdies insgesamt geringere Kosten für das Gesundheitssystem", erklärte Michael Schlander, Gesundheitsökonom am DKFZ.

Quelle: Versorgung in zertifizierten Krebszentren medizinisch und ökonomisch... (aerzteblatt.de)

Druckfrisch: Neues QM-Fachbuch zum Thema „Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus“ veröffentlicht

Dieses Fachbuch soll Impulse zur erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne „DIN trifft LEAN" geben. Ziel ist es, gemeinsam ein unschlagbares Team auf dem Weg zu mehr Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus zu werden. Der Aufbau des Buches gleicht einem Trichter.

Lesen Sie eine kleine Theorieeinführung in die Lean-Pionierleistungen und Innovationen von Henry Ford und Taiichi Ohno mit den Grundlagen japanischer Managementkonzepte („Lean like Toyota"). Erfahren Sie in zwei anschließenden Kapiteln mehr über Lean-Philosophie und DIN EN ISO 9000-Qualitäts-Philosophie im Krankenhaus. Dass es sich bei den beiden Philosophien um „universelle Einstellungen" handelt, wird an den Beispielen „Polwettlauf Südpol" und „Bergrettung" deutlich. Es sind zugleich Lehrstücke in Führung.

Best Practice ist das Thema des letzten Kapitels. Es werden 25 etablierte und erfolgreiche Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus mit praktischen Beispielen vorgestellt.

Nutzen Sie die Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus in diesem Buch. Es ist wie mit einem leckeren Abendessen: Keiner von uns wird sozusagen über Nacht zum exklusiven Meisterkoch. Doch man muss auch kein Gourmetkoch sein, um erste Erfolgserlebnisse beim Kochen zu haben. Oft genügt schon ein gutes Rezept.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, viele neue Erkenntnisse und vor allem praktischen Nutzen für Ihre Arbeit und gutes Gelingen.

 

Ihre Prof. Dr. Kirstin Börchers

Vorankündigung: Neues Buch

Das Buch „Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus" erscheint im Springer-Verlag

Eine medizinische Versorgung, die sich am Wohle des Menschen orientiert, verknüpft mit einer Kultur des Gelingens - hierin liegt die Zukunft. Gerade die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig Qualität und Effizienz im Sinne des Patientenwohls im Krankenhaus sind.

Dieses Buch gibt zahlreiche Impulse zur erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne „DIN trifft LEAN". Nach einer Einführung in die zugrunde liegenden Theorien schließen sich zwei Kapitel zur Lean-Philosophie und DIN EN ISO 9000-Qualitäts-Philosophie im Krankenhaus an.

Dass es sich bei den beiden Philosophien um „universelle Einstellungen" handelt, wird an den gezeigten Beispielen „Polwettlauf Südpol" und „Bergrettung" deutlich. Sie sind zugleich Lehrstücke in Führung und Lean Leadership.

Die 25 etablierten und erfolgreichen Arbeitsweisen zur Bewertung und Verbesserung von Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus mit anschaulichen Beispielen im Kapitel „Best Practice" können sofort umgesetzt werden.

Das Buch ist in der gebundenen Ausgabe oder als E-Book vorbestellbar unter:

Qualität, Effizienz und Patientenwohl im Krankenhaus - DIN trifft LEAN – Konzepte mit Synergiepotenzialen | Kirstin Börchers | Springer

Bist Du sicher? Patientensicherheit geht alle an!

Am 29. und 30. April 2021 findet wieder die große Jahrestagung des APS statt, diesmal vollständig online.

Highlights des Programms sind neben der Preisverleihung des Deutschen Preises für Patientensicherheit

die Keynotes von Prof. Suzette Woodward über „Sicherheitskultur" und Prof. Harold Thimbleby zu „Digital Health".

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://www.aps-ev.de/aps-jahrestagung2021/

Im Zentrum steht das Patientenwohl

Aktuelles Memorandum der Bundesärztekammer (BÄK) zur „Qualitätssicherung / Qualitätsmanagement 2020 aus ärztlicher Sicht – Mehrwert für die Patientenversorgung" fordert mehr Patientenwohl und weniger ausufernde bürokratisch-formalistische Anforderungen

„Die BÄK fordert eine Rückbesinnung auf den eigentlichen Kern von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement - der Verbesserung der Patientenversorgung und des Patientenwohls. Notwendig sei eine Verschlankung der gesetzlich formulierten Anforderungen. Diese müssten sich daran messen lassen können, inwiefern ein tatsächlicher Mehrwert für die Qualität der Patientenversorgung geschaffen wird.
Qualitätsmanagement richtig gedacht und gut gemacht unterstütze Ärztinnen und Ärzte in der Patientenversorgung, anstatt sie mit aufwendigen Dokumentationstätigkeiten zu überfrachten, deren Nutzen sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Ärzteschaft kaum mehr nachvollziehbar sei, betonten die beiden Vorsitzenden der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, Dr. Susanne Johna und Dr. Günther Jonitz".

Quelle: BÄK, 04.09.2020


Link:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116236/Bundesaerztekammer-kritisiert-Buerokratie-in-Kliniken-und-Praxen

Anlage:
Memorandum der Bundesärztekammer (BÄK) zur „Qualitätssicherung /Qualitätsmanagement 2020 aus ärztlicher Sicht – Mehrwert für die Patientenversorgung" (pdf)

Safe Health Workers, Safe Patients

Das ist das diesjährige Motto des Welttages der Patientensicherheit am 17. September 2020.

Die Corona-Pandemie bringt die Beschäftigten im Gesundheitswesen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Doch nur mit gesunden Mitarbeitenden ist eine stabile Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Der diesjährige Welttag der Patientensicherheit (WTPS) stellt daher das Thema Mitarbeitersicherheit in den Mittelpunkt. Dabei ist aufgrund der Pandemie-Situation neue Kreativität bei den Aktionen gefragt.

Patientensicherheit und Mitarbeitersicherheit sind nicht zu trennen. Das hat besonders die Corona-Krise gezeigt. Gerade unter den jetzigen Umständen ist der Tag der Patientensicherheit am 17. September 2020 eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, wie sich Krankenhäuser und Arztpraxen für mehr Patienten- und Mitarbeitersicherheit einsetzen können.

Weitere Informationen finden Sie im PDF-Dokument Aktionsbündnis Patientensicherheit

Experten diskutierten alarmierende Zahlen unerwünschter Ereignisse im Krankenhaus

Experten diskutieren über Patientensicherheit im Krankenhaus

Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland (v.l.): Dr. Josef Mischo, Günter Eller (IKK), Prof. Dr. Jörg Loth, Stephan Kolling, Prof. Dr. Kirstin Börchers, Werner Schreiber, Dr. Thomas Vaterrodt, Axel Mittelbach und Prof. Dr. Daniel Grandt (Foto: Richter/IKK Südwest)
Foto und Text: Karin Richter
Referentin Unternehmenskommunikation, IKK Südwest

 

Deutschland besitzt eines der besten Gesundheitssysteme weltweit – und trotzdem treten bei bis zu 800.000 im Krankenhaus behandelten Menschen sogenannte vermeidbare unerwünschte Ereignisse auf. 20.000 Krankenhauspatienten kommen deswegen jedes Jahr ums Leben. Grund dafür ist in 80 Prozent der Fälle eine mangelhafte Kommunikation.
Moderator Axel Mittelbach, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V., diskutierte knapp zwei Stunden lang mit Prof. Dr. Kirstin Börchers, Expertin für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Daniel Grandt, Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Saarbrücken und Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. auf nationaler Ebene, Stephan Kolling, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Dr. Josef Mischo, Ärztekammer-Präsident des Saarlandes sowie Dr. Thomas Vaterrodt, Chefarzt SHG-Kliniken und stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V. Die gesamte Experten-Diskussion stand unter dem Schwerpunkt einer guten Kommunikation zwischen Behandler und Patient sowie der Befähigung des Patienten und drehte sich vor allem darum, wie mehr Qualität in der Behandlung trotz knapper Zeitressourcen bei ärztlichem und Pflege-Personal durchgesetzt werden kann.
Frau Prof. Börchers sprach sich für eine „Patienten-Journey" zur Risikominimierung aus. Von der Diagnose bis zur Genesung einer Erkrankung durchlaufen Patienten in der Regel viele verschiedene Phasen. Damit das Ärzte-, Pflege- und Therapiepersonal optimal arbeiten kann und eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet ist, können Patienten hier alle Eindrücke ihres Aufenthaltes als genaues Behandlungs-Feedback zurückmelden.

Zum Weiterlesen auf der Website der IKK Südwest: Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland

 

 

 

Methoden und neue Strukturen für das Qualitätsmanagement in den Krankenhäusern?

Ergebnis des 13. Krankenhaus Qualitätstages der KGNW

Auf dem 13. Krankenhaus-Qualitätstag am 26.06.2019 der KGNW in Duisburg diskutierten rund 130 Teilnehmer über Methoden und neue Strukturen für das Qualitätsmanagement in den Krankenhäusern.

Qualitätsmanagement in Krankenhäusern

Von links nach rechts: Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW, Burkhard Fischer, Referatsleiter, Krankenhausgesellschaft NRW, Prof. Dr. Kirstin Börchers, QM BÖRCHERS CONSULTING +, Dr. Dirk Albrecht, Vorsitzender der Geschäftsführung, Contilia GmbH, Essen, Dr. Benedikt Sommerhoff, Leiter Innovation und Transformation, Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V., Frankfurt am Main
Foto: JACOBY Fotodesign


In seiner Eröffnungsrede richtete Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, den Blick auf die Anforderungen durch die Mindestmengenregelungen, die planungsrelevanten Qualitätsindikatoren und die MDK-Qualitätskontrollen. Blum betonte, Qualitätsmanagement werde dabei stärker als bisher erlösrelevant und bekäme zunehmend strategische Bedeutung.
Frau Prof. Dr. Kirstin Börchers ging in ihrem Vortrag „QM trifft Lean Management im Krankenhaus“ auf die Potenziale und Synergien ein. Im Ergebnis spiegelten die Diskussionen und die Vorträge die steigende Veränderungsdynamik im Qualitätsmanagement wider, dem sich die Krankenhäuser stellen müssen.

 

Lesen Sie mehr über den 13. Krankenhaus Qualitätstag.

Design Thinking für Qualitätsmanager im Krankenhaus: Innovation ist kein Zufall. Digitalsierung im Krankenhaus

Aufgrund großer Nachfrage weiterer Impulstag „Design Thinking" am 13. September 2019

Krankenhäuser brauchen im Zeitalter der Digitalisierung ein innovatives Qualitätsmanagement und versierte Qualitätsmanager. Wer innovativ sein will, muss eingetretene Pfade verlassen und schnell Lösungen finden können. Qualitätsmanager müssen aber nicht nur selbst innovativ sein, sondern auch die Mitarbeiter dabei unterstützen, es zu sein. Dabei hilft Design Thinking.

Design Thinking gilt mittlerweile als die weltweit führende Innovationsmethode und wirkt auch im Gesundheitswesen.

Mut erfordert sicher, schon in einem frühen Stadium Lösungen einfach auszuprobieren und das Feedback von Patienten und Mitarbeitern einzuholen.

So entstehen aber - ohne lange und frustrierende Diskussionen - Lösungen, die zum einen für alle Beteiligten akzeptabel sind und zum anderen konsequent die Patientenperspektive im Blick haben.

Die prototypenbasierte Projektarbeit fördert nicht nur schnelles Feedback, sondern auch eine nachhaltige Team-Entwicklung in Verbesserungsprozessen – eine der zentralen Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches und agiles Qualitätsmanagement im Krankenhaus.

Impulstag „Design-Thinking"

Termine: 13. September 2019
Ort: QM BÖRCHERS CONSULTING +, Bochumer Straße 42, 44623 Herne
Dauer: 1 Tag, 10.00 - 17.00 Uhr
Kosten: 345 Euro inkl. MwSt. pro Person, mit Business-Lunch und Kaffee
Zielgruppe: Qualitäts-, Prozess- und Risikobeauftragte, Leitende Mitarbeiter
Seminarleitung: Dr. Kirstin Börchers & Team

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundlagen des Design Thinking im Qualitätsmanagement
  • Praktische Umsetzung anhand eines konkreten Fallbeispiels
  • Pragmatischer Einstieg für die Umsetzung im Krankenhaus

Lesen Sie mehr über den Impulstag Design-Thinking.

 

Melden Sie sich frühzeitig an.

Zur Anmeldung - Impulstag „Design-Thinking"

Universität verleiht Frau Dr. Kirstin Börchers Honorarprofessur

Die Universität Duisburg-Essen hat Frau Dr. med. Kirstin Börchers zur Honorarprofessorin ernannt.

Frau Dr. Börchers war seit 2007 Lehrbeauftragte im Bereich Medizinmanagement an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Schwerpunkte der Lehr- und Forschungstätigkeit von Frau Dr. Börchers liegen im Bereich des Risikomanagements und Qualitätsmanagements im Gesundheitswesen, insbesondere von Krankenhäusern.

 

Lehrbeauftragte für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, insbesondere von Krankenhäusern an der Uni Duisburg.

 

Im Dekanat der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät hat der Dekan, Prof. Erwin Rathgeb, die Ernennungsurkunde an Frau Dr. Börchers übergeben.

Nur noch ein Jahr:
Endspurt zur Umstellung von Zertifizierungsverfahren DIN EN ISO 9001:2015

Die Normen für Qualitätsmanagementsysteme DIN EN ISO 9001:2015 wurden vor zwei Jahren veröffentlicht und durch vielfältige Publikationen, Informationsveranstaltungen und Schulungen vorgestellt. Die Übergangsfrist zur Einführung dieser neuen Normen läuft nach dem Beschluss der internationalen Akkreditierungsorganisationen IAF und ISO/CASCO zum 15. September 2018 ab. Einrichtungen des Gesundheitswesens sollten jetzt die verbleibende Zeit für die Umstellung nutzen.

 

Nach dem Stichtag 15. September 2018 werden alle Zertifizierungen auf der bisherigen Normgrundlage ISO 9001:2008 ungültig und müssen zurückgezogen werden. Die Erneuerung einer Zertifizierung auf neuer Normgrundlage ist dann mit höherem Aufwand für die Kliniken und Arztpraxen verbunden. Darum empfiehlt QM BÖRCHERS CONSULTING + die jetzt anstehenden QM-Projektarbeiten Audits zur Umstellung der Managementsysteme und Zertifizierungen auf die neue Normgrundlage zu nutzen und damit mögliche Engpässe vor dem Fristende zu vermeiden.

 

Nutzen Sie unser Seminar-Angebot: 

DIN EN ISO 9001:2015 - Praktische Umsetzung

Neues Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" jetzt im Handel!

Seit 8. März 2017 ist das Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" von Kirstin Börchers und Peter Kuntsche im Buchhandel erhältlich.

Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen (QMRM) und stellt die Ziele und Ausrichtungen eines QMRM-Systems sowie die Prämissen und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung vor. Es beschreibt die Werkzeuge und Methoden für den Einsatz im QMRM sowie das Prozessmanagement und stellt die für das Gesundheitswesen relevanten QM- bzw. RM-Systeme und Verfahren anwendungsorientiert dar. Daneben erfolgt eine sektorenspezifische Skizze des gesetzlichen Rahmens für QM und RM aus Sicht des Gesetzgebers. Auch das Hygienemanagement wird grundlegend thematisiert. Unterstützt wird eine effiziente Gestaltung integrierter Systeme und deren phasenorientierter Aufbau bis zur Implementierung und ggf. Zertifizierung. Normen, Konzepte und Verfahren im Bereich QMRM und eine praxisnahe und komprimierte Aufbereitung mit einem über den „Tellerrand“ hinausgehenden Blick auf 12 für das Gesundheitswesen relevante Managementsysteme sowie ein Abriss über aktuelle Projektmanagementmethoden zur Unterstützung der Projektarbeit runden das Gesamtkonzept ab.

Lean Hospital: Der Patient steht an erster Stelle

Impulstag Lean Hospital analysiert den aktuellen Status

Lean Hospital besteht nicht nur aus einer Ansammlung von Werkzeugen aus dem Lean Management. Nein, es ist vielmehr eine Maxime. Und eben um diese dreht sich alles am 1. Dezember in Herne (NRW). An diesem Tag laden wir Kunden und Interessenten zu uns nach Herne ein. Treffen Sie andere Klinikleitungen und Geschäftsführer zum Brainstorming und Wissensaustausch. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Wir geben gemeinsam Antworten auf diese und andere Fragen:

  • Ist Lean Hospital etwas für mein Krankenhaus?
  • An welchen Personenkreis wendet sich Lean Management?
  • Wie aufwändig ist Lean Management? Lohnt sich das Konzept?
  • Wer schult Lean Management?
  • Ist das wieder nur ein neuer Trend oder macht das Ganze nachhaltig Sinn?

Schon daran lässt sich erkennen, dass hier extrem viel Spezialwissen aus dem Gesundheitswesen gefragt ist. Wie Sie wissen, beraten wir seit über 10 Jahren ausschließlich Krankenhäuser, Kliniken und große Praxen im Bereich Qualitäts-, Risiko- und Prozessmanagement. Wir gehören damit zu den wenigen spezialisierten Unternehmensberatungen dieses Bereichs. Unsere Kunden-Häuser können ihre Prozesse enorm verbessern und erreichen die bestmögliche Ressourcennutzung. Dabei steht natürlich immer das Wohl der Patienten im Vordergrund, gefolgt von einer nachhaltigen Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Krankenhauses.

Lean Management & Lean Hospital

Doch was ist Lean überhaupt? Industriebetriebe setzen seit vielen Jahren auf Lean-Prozesse. Das Konzept wurde Mitte des 20. Jahrhunderts im Hause des Autobauers Toyota entwickelt. Es kommt nun auch in Krankenhäusern erfolgreich zur Anwendung. Dazu zählen das Virginia Mason Hospital, Seattle, aber auch Häuser in Großbritannien und den Niederlanden. Fachleute sprechen von rund zehn bis zwölf Prinzipien, die zu Lean in der Klinik führen.

Im Lean Hospital belegt der Patient ohne Ausnahme den ersten Platz. Seine Bedürfnisse müssen ausnahmslos beachtet und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Die Patientensicherheit muss zu 100% gesichert sein. Auch das Befinden der Angehörigen spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Folgt das gesamte Personal dieser Maxime, wird die Klinik ihre Kosten senken können. Warum? Die Orientierung auf den Patienten und die deutlich erhöhte Patientensicherheit minimieren Fehler signifikant. Zudem ist das Personal weniger gestresst und stärker motiviert. Das Krankenhaus arbeitet durch die medizinisch gesteigerte Qualität erfolgreicher und wirtschaftlicher. Im besten Fall ist es dem Wettbewerb immer einen Schritt voraus. Am Ende eines optimalen Lean-Prozesses sind alle Protagonisten mehr als zufrieden.

 

Das gesamte Team und ich freuen uns auf Sie!
Ihre Kirstin Börchers & Team

 

Weitere Informationen finden Sie auf unseren Themenseiten:
Qualitätsmanagement im Krankenhaus 
Lean Management im KrankenhausFlyer Lean Hospital

Kongressbericht – 3. Deutscher Pflegetag in Berlin

Rund 6.000 Besucher, über 100 Aussteller sowie zahlreiche Redner und Moderatoren verzeichnete der 3. Deutsche Pflegetag vom 10.03.-12.03.16 in Berlin. Die Erfolgsgeschichte für den zentralen Event in der Pflege konnte auch im dritten Jahr weitergeschrieben werden. Zum Vergleich startete der Kongress 2014 mit 1.500 Teilnehmern aus der ganzen Republik. Auch ein Grund, warum als Location für die Veranstaltung mittlerweile die STATION Berlin gewählt wurde.


Die Pflege hat sich extrem bewegt in dieser Legislaturperiode. Viele neue Gesetze und deren Umsetzung schreiten voran. Der 3. Deutsche Pflegetag stand ganz im Zeichen der berufspolitischen „Neu“-Ausrichtung. Prominente und politische Redner wie Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung Karl-Josef Laumann oder der Präsident des Deutschen Pflegerates e.V. Andreas Westerfellhaus gingen in ihren politischen Grundsatzreden auf die Belange der sich verändernden Anforderungen an die Profession Pflege ein.

Generalistische Pflegeausbildung

Die Wichtigkeit der Anforderungen an eine generalistische Pflegeausbildung war besonderes Anliegen von Pflegeratspräsident Andreas Westerfellhaus. Eine einheitliche Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann für die Bereiche der klinischen Pflege, der stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege, sowie der Kinderkrankenpflege mit einer späteren Spezialisierung für einen der genannten Bereiche, seien der Grundstein, um die qualifizierte Pflegetätigkeit weiterzuentwickeln. „Es ist Zeit, den Pflegeberuf an die Anforderungen der modernen nichtärztlichen Patientenversorgung anzupassen.“, so Westerfellhaus.

Landespflegekammern

Eine weitere Voraussetzung für die Stärkung der Profession Pflege ist die Etablierung von Landes- und später auch einer Bundespflegekammer. Nur wenn die Pflege die Selbstverwaltung für ihren Berufsstand selber übernimmt und gestalten kann, wird sie auch in den gesundheitspolitischen Fragestellungen unserer Gesellschaft mitreden können. Den Vorreiter hat das Land Rheinland-Pfalz gemacht. Hier hat die erste Landespflegekammer Deutschlands zum 01.01.16 ihre Arbeit aufgenommen.

Pflegestärkungsgesetze

Mit den Pflegestärkungsgesetzen hat die Bundesregierung einen wichtigen Grundstein für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen gelegt. Etwa 500.000 Personen in Deutschland profitieren zusätzlich von den neubeschlossenen Leistungen im PSG I+II. Vor allem demenziell veränderte Bedürftige haben deutliche Vorteile, um Leistungen für die Alltagsbetreuung geltend zu machen. Doch die Pflegereform ist noch nicht abgeschlossen. Die Kommunen sollen wieder stärker in die Pflege eingebunden, ihre Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung und Steuerung von Pflegeangeboten sowie bei der Beratung sollen gestärkt werden. Der Referentenentwurf für das Pflegestärkungsgesetz III soll im Frühjahr stehen.


Abgerundet wurde der 3. Deutsche Pflegetag durch weitere Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen rund um die Pflege. Moderne Wundversorgung, Schadensfälle im Krankenhaus, Pflege für Flüchtlinge oder Methoden zur pflegerischen Personalbemessung, um nur einen kleinen Auszug aus dem bunten Programm zu nennen. Die Industrieausstellung und der kollegiale Austausch in den Pausen vollendeten eine gelungene Veranstaltung der Pflege, die ihre Geschichte auch 2017 weiterschreiben wird.

Bericht +++ 9. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit +++ Dezember 2015 in Berlin

Rund 400 Klinikmanager, Ärzte, Hygienefachkräfte und Führungskräfte aus dem Pflegebereich haben sich am 03. und 04. Dezember 2015 zum 9. Nationalen Qualitätskongress Gesundheit in Berlin zusammengefunden. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesetzlichen Initiativen der Bundesregierung stand die Krankenhauslandschaft unter Qualitätsgesichtspunkten ganz im Fokus der Veranstaltung.

Institut für Qualität und Transparenz

Annette Widmann-Mauz, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, stellte die Qualitätsinitiative der Bundesregierung vor. Im Zentrum stand das neue, in 2015 gegründete, Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen, kurz IQTIG. Das Institut sei gut für die patientenorientierte Versorgung und deren relevanten Qualitätsaspekte und stelle eine solide Basis dar, um den Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA zu unterstützen, so Mauz. „der Nukleus, den wir für die neue Qualitätsoffensive der Bundesregierung brauchen“. Des Weiteren gehörten die Verzahnung von Qualitätssicherung und Krankenhausplanung, die qualitätsorientierte Vergütung mit Zu-und Abschlägen, deutlich konsequentere Qualitätsmessungen und Prüfungen sowie Mindestmengenregelungen zur neuen Qualitätsinitiative, denn die Qualität steige mit der Erfahrung. Beispiele seien die Erbringung hochkomplexer Leistungen, die Versorgung von Frühgeborenen oder auch der Kniegelenksersatz. Im Rahmen der Patientensicherheit sollen die Qualitätsberichte der Krankenhäuser patientenfreundlicher gestaltet und ein spezieller Berichtsteil für Patienten etabliert werden. Das Ziel sei, eine qualitätsvolle und hochwertige Gesundheitsversorgung in einer überalternden Gesellschaft sicherzustellen, so das Fazit der Staatssekretärin.

150 Referenten

Wie eine Steuerung unter Qualitätsgesichtspunkten gelingen kann, das wurde teilweise sehr kontrovers in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert. Auch die Aufgaben und Projekte des IQTIG wurden lebhaft diskutiert. Zielgrößen in diesem Zusammenhang seien Praktikabilität, Effektivität und Justiziabilität, so der IQTIG-Direktor Dr. med. Christof Veit. Er umriss die Aufgaben des IQTIG, u.a. die Übernahme der Verfahren nach § 137 SGB V und der sektorenübergreifenden Qualitätssicherung.

Erstmals wurde das Thema Personal und Führung in einem eigenen Themenstrang von Referenten und Teilnehmern intensiv diskutiert. Auf der Agenda standen u.a. die Themen Teilzeitarbeit und Qualität, Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte sowie Standards guter Personalführung. Denn, so waren sich die in Berlin versammelten Fachleute sicher, ohne gutes Personal gibt es keine gute Qualität!

Insgesamt behandelten rund 150 Referenten in über 30 Veranstaltungen auf einem fachlich hohen Niveau die Themen Krankenhaushygiene, Qualitätsmanagement und Qualitätsmessung im Krankenhaus, Qualitätssicherung und Patientensicherheit.

Dr. med. Kirstin Börchers, Dezember 2015

Einrichtungen im Gesundheitswesen stellen um auf ISO 9001:2015

9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW

Die neue Version der weltweiten Norm DIN EN ISO 9001 wird im Gesundheitswesen viel verändern. Natürlich ist die DIN 9001:2015 auch auf dem 9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW in Herne ein wichtiges Thema. Traditionell wird dort ein breites Spektrum aktueller Themen behandelt und ein intensiver Meinungsaustausch unter den Experten gepflegt. Zu den dortigen Ausstellern zählt auch QM Börchers Consulting +. Die bundesweit tätige Unternehmensberatung gehört zu den führenden Consulting-Unternehmen im Gesundheitswesen und führt neben vielbeachteten Fachseminaren u.a. Audits durch.

Schöner Erfolg

Und dies sehr erfolgreich, denn schon zu diesem frühen Zeitpunkt der ISO-Umstellungsphase kann das Fachteam um Inhaberin Dr. med. Kirstin Börchers den Auftrag zur Umstellung aller Bestandskunden von der alten ISO auf die neue Version verbuchen. Dr. Börchers: “Generell gibt es für zertifizierte Einrichtungen eine Übergangsphase von drei Jahren. Die neue ISO-Ausgabe stellt im Vergleich zur vorherigen Version eine fachliche Überarbeitung dar, die Abschnittsreihenfolge wurde verändert, überarbeitete Grundsätze des Qualitätsmanagements zugrunde gelegt und neue Begriffe aufgenommen.”

High Level Structure

QM Börchers Consulting + wurde 2015 als Top-Consult zertifiziert. Börchers selbst ist Lehrbeauftragte an der Universität Duisburg-Essen und der Hochschule Fulda sowie Hospital Management Advisor, EOQ Quality Auditor und Fachbuchautorin. Die ursprünglich als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe gestartete Qualitätsmanagement-Expertin informiert über die Kerndaten der neuen ISO 9001-Version: „Die DIN EN ISO 9001:2015 fordert den prozessorientierten Ansatz, der das Planen-Durchführen-Prüfen-Handeln-Modell (PDCA, engl.: Plan-Do-Check-Act) sowie das risikobasierte Denken umfasst.”

Normfassung, Qualitätstag und Seminar

Die deutschsprachige DIN EN ISO 9001 ist nach der neuen High Level-Struktur aufgebaut. Sie erleichtert es Organisationen und Unternehmen, mehrere Managementsysteme gleichzeitig anzuwenden. Wichtige Änderungen betreffen insbesondere die folgenden Themen:

  • Kontext der Organisation
  • Verpflichtung der obersten Leitung
  • Interessierte Parteien
  • Prozessorientierter Ansatz
  • Qualitätsmanagementbeauftragter
  • Risikobasierter Ansatz
  • Wissen
  • Dokumentierte Informationen
  • Prozessorientierter Ansatz

Die Normfassung kann bereits jetzt beim zuständigen Verlag (Beuth) vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt im November.

Auch auf dem 9. Krankenhaus-Qualitätstag NRW informiert QM Börchers Consulting + über die neue ISO 9001.

Verständlich vermittelt wird der komplexe Inhalt u.a. auf dem kommenden Seminar der Weinroten Seminarreihe, welches am 25. November stattfindet.
DIN EN ISO 9001:2015 - Praktische Umsetzung“ (weitere am 03.02.2016 und 28.09.2016).

Die Teilnehmer erwartet u.a. eine Gegenüberstellung alter und neuer ISO 9001-Inhalte (siehe Tabelle) sowie praktische Übungen. Ferner wird ihnen ein Überblick zu den Auswirkungen der Änderungen im Qualitätsmanagement geboten, etwa in Bezug auf Zertifizierung und daraus resultierendem Handlungsbedarf. Die Gegenüberstellung auf einen Blick:

 

ISO 9001:2008

ISO 9001:2015

1. Anwendungsbereich

1. Anwendungsbereich

2. Normative Verweisungen

2. Normative Verweisungen

3. Begriffe

3. Begriffe

4. Qualitätsmanagementsystem

4. Kontext der Organisation

5. Verantwortung der Leitung

5. Führung

6. Management von Ressourcen

6. Planung für das QMS

7. Produktrealisierung

7. Unterstützung

8. Messung, Analyse und Verbesserung

8. Betrieb

 

9. Bewertung der Leitung

 

10. Verbesserung

Tabelle „Gegenüberstellung der alten ISO 9001:2008 und der neuen ISO 9001:2015 mit High Level Structure (eigene

Darstellung in Kapitelform) // Rechte: QM BÖRCHERS CONSULTING +

Zum Unternehmen:

QM BÖRCHERS CONSULTING + || Nachhaltig die Qualität im Gesundheitswesen verbessern Dr. med. Kirstin Börchers ist Gründerin und Inhaberin der QM BÖRCHERS CONSULTING + in Herne. Die aus den Medien bekannte Qualitätsmanagement-Expertin für die Gesundheitsbranche feierte im Jahr 2014 das 10jährige Firmenjubiläum. 2015 folgt die Auszeichnung als TOP CONSULTANT. Unter einem Dach bieten verschiedene Spezialisten Beratung im Gesundheitswesen, Qualitäts- und Risikomanagement sowie die Vorbereitung von Zertifizierungen und Audits. Auch Reorganisations- und Sanierungsberatung sowie Krisenmanagement zählen zum Portfolio. Mit hohem persönlichen Engagement, über viele Jahre erworbenem Fachwissen und ausgewiesener Expertise trägt das gesamte Team dazu bei, dass die Mandanten stets professionell, ergebnisorientiert und zielführend beraten werden. Ein Auszug der Vita der in den 1960er Jahren in Kamerun geborenen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe vermittelt einen Eindruck ihrer Arbeit und ihrer Berufung. / Zuständige Kammer: Ärztekammer Westfalen-Lippe

Hinweis an die Medien: Wünschen Sie ein Interview mit Dr. Kirstin Börchers? Möchten Sie ein Weinrotes Seminar kostenfrei besuchen? Haben Sie Fragen? Wünschen Sie einen Fachbeitrag zum Thema für Ihre Redaktion? Wir sind für Sie da:


Rufen Sie uns bei Fragen unter 02323-3845203 an oder schreiben uns eine E-Mail.

DIN EN ISO 9001:2015 kommt:
Vorbereitungen für 3. Großrevision laufen auf Hochtouren

Mit der für das 3. Quartal 2015 erwarteten „Scharfschaltung“ der Norm DIN EN ISO 9001:2015 wird Qualitätsmanagement (QM) auch in Kliniken und Praxen auf eine neue Stufe gehoben. Die Geschäftsleitung wird künftig viel stärker als bisher in die Verantwortung genommen. Unserer Meinung nach müssen Einrichtungen des Gesundheitswesens spätestens jetzt handeln, um der dritten Großrevision der Norm Rechnung zu tragen. Es gilt, sich auf die Neuerungen und Veränderungen umfassend vorzubereiten.

Inhalte der modifizierten DIN EN ISO 9001

Die ISO 9001:2015 wird praxisorientierter, das Risikomanagement erhält eine stärkere Gewichtung und das Umfeld der zu zertifizierenden Organisation wird in den Mittelpunkt gerückt. Weitere neue Inhalte der ISO 9001:2015 sind:

  • 7 QM-Prinzipien mit Verstärkung des prozessorientierten Ansatzes
  • Neu ist das Stichwort „risikobasiertes Denken“ bei der Festlegung organisatorischer Prozesse.
  • Ganz neu ist die Anforderung der ISO 9001 zum Wissensmanagement, um die erforderlichen Kenntnisse zum QMS zu erfassen und bei Bedarf zur Verfügung zu stellen.
  • Dokumentationsanforderungen: Hinsichtlich der Dokumentation des QMS lässt die ISO 9001 nach der Revision mehr Flexibilität zu.

Und dies sind nur einige Punkte, die es zu beachten gilt. Selbst für die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS), zuständig für die Akkreditierung und damit „Scharfschaltung“ der Norm, stellt die 3. Großrevision eine ziemliche Herausforderung dar. Über 1,1 Million Organisationen sind weltweit nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Allein in Deutschland müssten nun rund 120 akkreditierte Qualitätsmanagement-Zertifizierungsstellen in relativ kurzer Zeit umgestellt werden, so die Aussage der DAkkS.

Seminare zur Vorbereitung

Wenn Sie Ihr Haus hinsichtlich der finalen Normentwürfe zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 perfekt vorbereiten wollen, dann empfehle ich Ihnen unsere zum Thema passenden Seminare. Ein Beispiel: unser kürzlich durchgeführter und komplett ausgebuchter ISO-Impulstag. Hier vergaben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den anschließenden Feedback-Gesprächen ausnahmslos Bestnoten. Gelobt wurde die hohe Informationsdichte, gepaart mit unserer persönlichen und herzlichen Atmosphäre. Und es geht weiter: Im Rahmen der etablierten Weinroten Seminarreihe bieten wir ebenfalls passende Veranstaltungen an, etwa „1. DIN EN ISO 9001:2015 - Praktische Umsetzung“ im September und „Mit der Leitung auf Augenhöhe? Führungskraft QualitätsmanagerIn“ im Oktober. Alle Informationen dazu finden sie hier: QM BÖRCHERS CONSULTING + // Die Seminare.

 

Mein Team und ich freuen uns auf Sie.

 

Herzlichst, Ihre Kirstin Börchers

Fachzeitschrift KRANKENHAUSHYGIENE + Infektionsverhütung

Mit Unterstützung unseres Pressebeauftragten, Peter Laaks, konnten wir einen Beitrag in der Fachzeitschrift KRANKENHAUSHYGIENE + Infektionsverhütung platzieren. Thema: Patientensicherheit und Pannen im Krankenhaus. In diesem Zusammenhang stellen wir auch unsere einmalige Fehlerdatenbank vor.

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Impulstag zur Qualitätsoffensive in der Pflege

Es ist Zeit: Den Impulstag zur Qualitätsoffensive in der Pflege wollen wir jetzt etablieren. Dazu laden wir Sie, liebe Leserinnen und Leser am 30. April 2015 nach Herne ein. Gemeinsam wollen wir traditionelle Konzepte in Krankenhaus und Altenheim überdenken und ins Handeln zu kommen - nicht irgendwann, sondern jetzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

INFORMIEREN SIE SICH UND DISKUTIEREN SIE MIT!

 

Wann: 30. April 2015, 15.30 h – 18.00 h 

Wo: QM BÖRCHERS CONSULTING + Bochumer Straße 42, 44623 Herne

 

KOSTENFREIE ANMELDUNG

per E-Mail an kontakt@qm-boerchers.de
oder per Fax: Informationsblatt und Faxanmeldung downloaden

 


 

Hintergrund Klinik

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) in Köln hat 1.800 Stations- und Abteilungsleitungen aus bundesdeutschen Krankenhäusern zur Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus befragt und die Ergebnisse im Pflege-Thermometer 2014 zusammengefasst. Der Studie zufolge litt fast jeder vierte Patient (23%) an einer Demenz. Es liegen gravierende Umsetzungsprobleme geeigneter Versorgungskonzepte vor, etwa durch den zunehmenden Personalmangel in der Pflege.

Hintergrund Altenheim

Der Fokus der stationären Altenhilfe liegt schon lange nicht mehr auf der Versorgung und Betreuung von hilfebedürftigen Personen. Die Anforderungen, die an die Einrichtungen in Form von Pflegenoten gerichtet sind, bilden nicht nur unserer Meinung nach in keinster Weise die tatsächliche, pflegerische Versorgungsqualität der Bewohner ab. Die Pflegenoten sind klar gescheitert. Die von der Politik nun präferierten Pflegeindikatoren lassen in ihrer konkreten, gesetzlichen Ausgestaltung weiterhin auf sich warten.

Pflegerisches Qualitätsmanagement gefordert wie nie

Generell ist in der Pflege politische Initiative zu begrüßen, etwa die Einführung Karl-Josef Laumanns als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege. Dennoch müssen beispielsweise der überbordenden Pflegedokumentation in Alteneinrichtungen umgehend Alternativen gegenüber gestellt werden. Des Weiteren gilt es, optimale Patientenversorgung und bestmögliche Pflegequalität mit Ergänzung durch zielgerichtetes Qualitätsmanagement zu etablieren, etwa in Bezug auf das Stichwort „Demenzfeste Einrichtungen“. Hier sind wie im QM üblich, Benchmarks, ISO-Orientierung und Zertifizierungen gefragt. Auch über diese Themen werden wir auf dem Impulstag in Herne nachhaltig mit Ihnen, liebe Besucher und Referenten, diskutierten.

Übrigens

Wir halten uns für Sie stets auf dem Laufenden: So vertritt uns unser Junior Consultant Michael Hartmann auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin (12. Bis 14. März 2015). Deutschlands größter Pflegekongress bringt über 3.000 Experten und Entscheider aus Pflege, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen, um die Zukunft der Pflege zu erarbeiten. Wir sind gespannt…

Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesenfalse
 
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