Aktuelles zum Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

Bist Du sicher? Patientensicherheit geht alle an!

Am 29. und 30. April 2021 findet wieder die große Jahrestagung des APS statt, diesmal vollständig online.

Highlights des Programms sind neben der Preisverleihung des Deutschen Preises für Patientensicherheit

die Keynotes von Prof. Suzette Woodward über „Sicherheitskultur" und Prof. Harold Thimbleby zu „Digital Health".

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://www.aps-ev.de/aps-jahrestagung2021/

Im Zentrum steht das Patientenwohl

Aktuelles Memorandum der Bundesärztekammer (BÄK) zur „Qualitätssicherung / Qualitätsmanagement 2020 aus ärztlicher Sicht – Mehrwert für die Patientenversorgung" fordert mehr Patientenwohl und weniger ausufernde bürokratisch-formalistische Anforderungen

„Die BÄK fordert eine Rückbesinnung auf den eigentlichen Kern von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement - der Verbesserung der Patientenversorgung und des Patientenwohls. Notwendig sei eine Verschlankung der gesetzlich formulierten Anforderungen. Diese müssten sich daran messen lassen können, inwiefern ein tatsächlicher Mehrwert für die Qualität der Patientenversorgung geschaffen wird.
Qualitätsmanagement richtig gedacht und gut gemacht unterstütze Ärztinnen und Ärzte in der Patientenversorgung, anstatt sie mit aufwendigen Dokumentationstätigkeiten zu überfrachten, deren Nutzen sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Ärzteschaft kaum mehr nachvollziehbar sei, betonten die beiden Vorsitzenden der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, Dr. Susanne Johna und Dr. Günther Jonitz".

Quelle: BÄK, 04.09.2020


Link:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/116236/Bundesaerztekammer-kritisiert-Buerokratie-in-Kliniken-und-Praxen

Anlage:
Memorandum der Bundesärztekammer (BÄK) zur „Qualitätssicherung /Qualitätsmanagement 2020 aus ärztlicher Sicht – Mehrwert für die Patientenversorgung" (pdf)

Safe Health Workers, Safe Patients

Das ist das diesjährige Motto des Welttages der Patientensicherheit am 17. September 2020.

Die Corona-Pandemie bringt die Beschäftigten im Gesundheitswesen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Doch nur mit gesunden Mitarbeitenden ist eine stabile Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Der diesjährige Welttag der Patientensicherheit (WTPS) stellt daher das Thema Mitarbeitersicherheit in den Mittelpunkt. Dabei ist aufgrund der Pandemie-Situation neue Kreativität bei den Aktionen gefragt.

Patientensicherheit und Mitarbeitersicherheit sind nicht zu trennen. Das hat besonders die Corona-Krise gezeigt. Gerade unter den jetzigen Umständen ist der Tag der Patientensicherheit am 17. September 2020 eine gute Gelegenheit, um zu zeigen, wie sich Krankenhäuser und Arztpraxen für mehr Patienten- und Mitarbeitersicherheit einsetzen können.

Weitere Informationen finden Sie im PDF-Dokument Aktionsbündnis Patientensicherheit

Experten diskutierten alarmierende Zahlen unerwünschter Ereignisse im Krankenhaus

Experten diskutieren über Patientensicherheit im Krankenhaus

Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland (v.l.): Dr. Josef Mischo, Günter Eller (IKK), Prof. Dr. Jörg Loth, Stephan Kolling, Prof. Dr. Kirstin Börchers, Werner Schreiber, Dr. Thomas Vaterrodt, Axel Mittelbach und Prof. Dr. Daniel Grandt (Foto: Richter/IKK Südwest)
Foto und Text: Karin Richter
Referentin Unternehmenskommunikation, IKK Südwest

 

Deutschland besitzt eines der besten Gesundheitssysteme weltweit – und trotzdem treten bei bis zu 800.000 im Krankenhaus behandelten Menschen sogenannte vermeidbare unerwünschte Ereignisse auf. 20.000 Krankenhauspatienten kommen deswegen jedes Jahr ums Leben. Grund dafür ist in 80 Prozent der Fälle eine mangelhafte Kommunikation.
Moderator Axel Mittelbach, stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V., diskutierte knapp zwei Stunden lang mit Prof. Dr. Kirstin Börchers, Expertin für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Prof. Dr. Daniel Grandt, Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Saarbrücken und Gründungsmitglied des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. auf nationaler Ebene, Stephan Kolling, Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Dr. Josef Mischo, Ärztekammer-Präsident des Saarlandes sowie Dr. Thomas Vaterrodt, Chefarzt SHG-Kliniken und stellvertretender Vorsitzender der Gesundheitsregion Saar e.V. Die gesamte Experten-Diskussion stand unter dem Schwerpunkt einer guten Kommunikation zwischen Behandler und Patient sowie der Befähigung des Patienten und drehte sich vor allem darum, wie mehr Qualität in der Behandlung trotz knapper Zeitressourcen bei ärztlichem und Pflege-Personal durchgesetzt werden kann.
Frau Prof. Börchers sprach sich für eine „Patienten-Journey" zur Risikominimierung aus. Von der Diagnose bis zur Genesung einer Erkrankung durchlaufen Patienten in der Regel viele verschiedene Phasen. Damit das Ärzte-, Pflege- und Therapiepersonal optimal arbeiten kann und eine bestmögliche Patientenversorgung gewährleistet ist, können Patienten hier alle Eindrücke ihres Aufenthaltes als genaues Behandlungs-Feedback zurückmelden.

Zum Weiterlesen auf der Website der IKK Südwest: Gemeinsam für mehr Patientensicherheit im Saarland

 

 

 

Neues Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" jetzt im Handel!

Seit 8. März 2017 ist das Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" von Kirstin Börchers und Peter Kuntsche im Buchhandel erhältlich.

Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen (QMRM) und stellt die Ziele und Ausrichtungen eines QMRM-Systems sowie die Prämissen und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung vor. Es beschreibt die Werkzeuge und Methoden für den Einsatz im QMRM sowie das Prozessmanagement und stellt die für das Gesundheitswesen relevanten QM- bzw. RM-Systeme und Verfahren anwendungsorientiert dar. Daneben erfolgt eine sektorenspezifische Skizze des gesetzlichen Rahmens für QM und RM aus Sicht des Gesetzgebers. Auch das Hygienemanagement wird grundlegend thematisiert. Unterstützt wird eine effiziente Gestaltung integrierter Systeme und deren phasenorientierter Aufbau bis zur Implementierung und ggf. Zertifizierung. Normen, Konzepte und Verfahren im Bereich QMRM und eine praxisnahe und komprimierte Aufbereitung mit einem über den „Tellerrand“ hinausgehenden Blick auf 12 für das Gesundheitswesen relevante Managementsysteme sowie ein Abriss über aktuelle Projektmanagementmethoden zur Unterstützung der Projektarbeit runden das Gesamtkonzept ab.

Patientensicherheit im Fokus: Rettungsgesetz NRW fordert Rettungsdienste heraus

Impulstag informiert über die Aufgabenstellungen und zeigt Lösungsansätze auf

Das neue Rettungsgesetz NRW soll mehr Qualität in die landesweite Rettung bringen. Daher sind die Träger des Rettungsdienstes nach § 7a Abs. 2 RettG NRW aufgefordert, den Rahmen für die geeigneten Qualitätsmanagementstrukturen zu schaffen

Qualitätsfragen werden also künftig auch im Rettungswesen eine immer zentralere Rolle spielen. Die bereichsspezifische und zukunftsweisende Norm DIN EN 15224 stellt für diese Aufgabenstellung den richtigen Lösungsansatz dar. Sie rückt erstmals die Patientensicherheit in den Mittelpunkt. Und genau dort sieht die renommierte Qualitätsmanagement-Expertin Dr. Kirstin Börchers die entscheidende Aufgabe der Dienste. Mit ihrem Team der QM BÖRCHERS CONSULTING + verbessert die Unternehmensberaterin, Fachbuchautorin und QM-Lehrbeauftragte seit mehr als zehn Jahren nachhaltig die Qualität im Gesundheitswesen. „Wo kleine Fehler schon fatal sein können, ist Qualität überlebenswichtig“, so die Fachfrau an die Adresse der Trägerverbände. Letztere haben allerdings bisher mehr Fragen als Antworten:

  • Welche Anforderungen sind zu erfüllen?
  • Wie führt man ein Qualitätsmanagement im Rettungsdienst ein bzw. baut es nach DIN EN 15224 aus?
  • Wie viel Zeit muss für eine solche Implementierung veranschlagt werden?
  • Was sind die Vorteile?

Fachliche Annäherung

Auf dem eigens konzipierten und kostenfreien Impulstag „Qualitätsmanagement (QM) im neuen NRW-Rettungsgesetz 2016“ erhalten Entscheider, Verantwortliche der Dienste und Vertreter der Träger wertvolle Erst- und Insider-Informationen. Durch eine Einführung in die zukunftsweisende DIN EN 15224 bekommen sie einen Einblick in das maßgeschneiderte Qualitätsmanagement für Rettungsdienste. So können sie für ihren Rettungsdienst die weiteren notwendigen Schritte zur Umsetzung des neuen Rettungsgesetzes besser einschätzen und in die konkrete Planung einsteigen. Ebenso wichtig ist auch die Möglichkeit, auf dem Impulstag den direkten fachlichen Diskurs mit anderen Verantwortlichen und den Referenten in entspannter Atmosphäre suchen zu können.

Fakten und Diskurs

Wann: 25. August 2016 oder 17. November 2016
Uhrzeit: 15.30 – 18.00 Uhr
Wo: QM BÖRCHERS CONSULTING+, Bochumer Straße 42, 44623 Herne
Kostenfreie Anmeldung: per E-Mail an kontakt@qm-boerchers.de oder unter diesem Link

Zur Initiatorin

QM BÖRCHERS CONSULTING + || Nachhaltig die Qualität im Gesundheitswesen verbessern

Dr. med. Kirstin Börchers ist Gründerin und Inhaberin der QM BÖRCHERS CONSULTING + in Herne. Die aus den Medien bekannte Qualitätsmanagement-Expertin für die Gesundheitsbranche feierte im Jahr 2014 das 10jährige Firmenjubiläum. 2015 folgt die Auszeichnung als TOP CONSULTANT. Unter einem Dach bieten verschiedene Spezialisten Beratung im Gesundheitswesen, Qualitäts- und Risikomanagement sowie die Vorbereitung von Zertifizierungen und Audits. Auch Reorganisations- und Sanierungsberatung sowie Krisenmanagement zählen zum Portfolio. Mit hohem persönlichen Engagement, über viele Jahre erworbenem Fachwissen und ausgewiesener Expertise trägt das gesamte Team dazu bei, dass die Mandanten stets professionell, ergebnisorientiert und zielführend beraten werden. Ein Auszug der Vita der in den 1960er Jahren in Kamerun geborenen Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe vermittelt einen Eindruck ihrer Arbeit und ihrer Berufung. / Zuständige Kammer: Ärztekammer Westfalen-Lippe

Hinweis an die Medien

Recherche-Link zum RettG NRW

Selbstverständlich begrüßen wir auch Sie als Medienvertreter am o.g. Impulstag teilzunehmen und sich umfassend über die DIN EN 15224 in Bezug auf die Rettungsdienste zu informieren. Bitte wenden Sie sich zur unkomplizierten Koordination an unser Pressebüro.

Benötigen Sie weitere Informationen zum Thema QM? Können wir Sie mit einem exklusiven Fachartikel zum Thema DIN EN 15224 oder QM unterstützen? Wünschen Sie ein Interview mit Dr. Börchers? Wir sind für sie da:

Kontakt

QM BÖRCHERS CONSULTING +
AP: Dr. med. Kirstin Börchers
Bochumer Straße 42
44623 Herne
Telefon: 02323 3845203
kontakt@qm-boerchers.de

Fachzeitschrift KRANKENHAUSHYGIENE + Infektionsverhütung

Mit Unterstützung unseres Pressebeauftragten, Peter Laaks, konnten wir einen Beitrag in der Fachzeitschrift KRANKENHAUSHYGIENE + Infektionsverhütung platzieren. Thema: Patientensicherheit und Pannen im Krankenhaus. In diesem Zusammenhang stellen wir auch unsere einmalige Fehlerdatenbank vor.

Hier geht es zum Online-Abruf des Print-Artikel.
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