Die gezielte Ersteinschätzung am sogenannten „gemeinsamen Tresen“ hat am Varisano Klinikum Frankfurt Höchst zu einem deutlichen Rückgang der Notaufnahme-Fälle geführt. Wie die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen heute mitteilte, wurde die Zahl der Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme innerhalb eines Jahres nahezu halbiert.
Im Zeitraum von April 2023 bis März 2024 wurden am gemeinsamen Tresen 1.131 standardisierte Ersteinschätzungen vorgenommen. In rund 55 Prozent der Fälle war keine sofortige Behandlung in der Klinik notwendig. Über drei Viertel der weitergeleiteten Patientinnen und Patienten konnten erfolgreich in der Bereitschaftspraxis behandelt werden.
„Die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass eine strukturierte Patientensteuerung funktioniert“, erklärte Armin Beck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Hessen. Viele Menschen nutzten die Notaufnahme nach wie vor als Ersatz für eine hausärztliche Versorgung. Hier sei die Politik gefordert, bei der anstehenden Notfallreform entsprechende Steuerungselemente zu stärken.
Das Varisano Klinikum Frankfurt Höchst ist die erste Einrichtung in Hessen, an der ein solcher gemeinsamer Tresen zur gezielten Ersteinschätzung eingerichtet wurde. Weitere Standorte mit ähnlichen Modellen zeigen laut KV ebenfalls positive Effekte auf die Notfallversorgung.
Link: Prozessmanagement
Optimale Prozesse – Klare Vorteile
Informieren Sie sich zu unserem Beratungsangebot für das Gesundheitswesen.
Weitere Informationen zum Qualitätsmanagement und Patientensicherheit für Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen finden Sie auf unseren Themenseiten:
Reorganisation und Optimierung für Krankenhaus & Einrichtungen des Gesundheitswesens
Lean Management in Krankenhaus und Arztpraxis
Seminar Lean Hospital - Lean Management im Krankenhaus
Digitalisierung im Gesundheitswesen
Qualitätsmanagement im Krankenhaus
Risikomanagement im Krankenhaus







